Was sind Fonds und wie kannst du damit Geld effektiv anlegen Was sind Fonds?

So kannst du mit Fonds Geld anlegen 

Geld anlegen mit Fonds: So funktioniert’s und deshalb lohnt es sich!

Den meisten von uns fällt es schwer, sich schon in jungen Jahren mit der Altersvorsorge oder dem langfristigen Vermögensaufbau auseinanderzusetzen. Aussagen wie „Ich habe ja noch Zeit“, „Ich kümmere mich später darum“ oder „Ich will erstmal Geld verdienen“ kommen vielen bekannt vor. Doch je länger man wartet, desto schwieriger wird es, mit kleinen Beträgen später große Ziele zu erreichen. Gerade in Zeiten, in denen die gesetzliche Rente allein kaum ausreicht, ist es wichtiger denn je, sich frühzeitig mit dem Thema Geldanlage zu beschäftigen.

Eine der beliebtesten und sinnvollsten Möglichkeiten für langfristigen Vermögensaufbau sind Fonds. Doch was genau steckt dahinter? Wie funktionieren sie, welche Vorteile bieten sie und worauf solltest du achten?


Was ist ein Fonds?

Ein Fonds ist im Grunde ein Investmenttopf, in den viele Anleger gleichzeitig Geld einzahlen. Dieses Kapital wird von einem professionellen Fondsmanager gebündelt und gemäß der Fondsstrategie in unterschiedliche Anlageklassen wie Aktien, Anleihen oder Immobilien investiert. Der große Vorteil: Du musst nicht selbst entscheiden, welche Wertpapiere du kaufen oder verkaufen möchtest – das übernimmt der Fondsmanager für dich.

Jeder Fonds verfolgt dabei eine bestimmte Strategie: Manche setzen auf möglichst sichere Anlagen, andere auf wachstumsstarke Märkte. Es gibt auch sogenannte Mischfonds, die mehrere Anlageklassen kombinieren, oder Indexfonds (ETFs), die einen Börsenindex wie den DAX abbilden.

Beim Einstieg in einen Fonds wird oft eine Ausgabegebühr fällig, die zwischen 0 % und 6 % der Anlagesumme liegt. Dazu kommen laufende Kosten, die jährlich anfallen – beispielsweise für das Fondsmanagement und die Verwaltung. Auch diese solltest du bei der Auswahl des richtigen Fonds im Blick behalten.


Wie funktionieren Fonds?

Du kannst Fonds ganz einfach über ein Depot bei einer Bank oder einem Online-Broker kaufen. Je nach Wunsch kannst du einen einmaligen Betrag investieren oder regelmäßig einen Sparplan einrichten, bei dem du z. B. monatlich 50 oder 100 Euro in deinen Wunschfonds einzahlst. Das hat den Vorteil, dass du automatisch vom sogenannten Cost-Average-Effekt profitierst: Du kaufst bei niedrigen Kursen mehr Anteile und bei hohen Kursen weniger – langfristig ergibt sich ein stabiler Durchschnittspreis.

Dein Geld wird also nicht einfach „geparkt“, sondern aktiv am Kapitalmarkt investiert. Dadurch kann dein Vermögen mit der Zeit wachsen – insbesondere dann, wenn du früh anfängst und regelmäßig investierst. Das Ziel ist es, langfristig eine gute Rendite zu erzielen, die deutlich über klassischen Sparprodukten wie Tagesgeld oder Sparbüchern liegt.


Die Vorteile von Fonds auf einen Blick

Fonds bringen eine ganze Reihe von Vorteilen mit sich:

1. Risikostreuung

Ein Fonds investiert gleichzeitig in viele verschiedene Unternehmen oder Anleihen – dadurch ist das Risiko breiter gestreut als bei einem Einzelinvestment. Schon mit kleinen Beträgen kannst du an der Entwicklung ganzer Märkte teilhaben.

2. Professionelle Verwaltung

Du brauchst kein Börsenprofi zu sein, um erfolgreich zu investieren. Der Fondsmanager übernimmt die Auswahl, Überwachung und Umschichtung der Anlagen für dich. Gerade für Einsteiger ist das ein riesiger Vorteil.

3. Flexibilität

Du kannst deine Fondsanteile in der Regel jederzeit verkaufen. Auch Sparpläne kannst du flexibel anpassen oder pausieren – je nachdem, wie es deine Lebenssituation gerade erlaubt.

4. Langfristiger Vermögensaufbau

Ob Altersvorsorge, Eigenheim, Weltreise oder finanzielle Unabhängigkeit – mit einem Fonds kannst du Schritt für Schritt Kapital aufbauen und deine persönlichen Ziele erreichen.

5. Geringe Einstiegshürden

Schon mit 25 Euro im Monat kannst du in einen Fonds investieren. Das macht die Geldanlage auch für Berufseinsteiger oder Studierende attraktiv.


Gibt es auch Nachteile?

Natürlich gibt es bei jeder Geldanlage auch Risiken. Die Kursentwicklung am Kapitalmarkt kann schwanken, was bedeutet, dass deine Fondsanteile im Wert steigen – aber auch fallen können. Wichtig ist daher, dass du Fonds nicht als kurzfristige Geldanlage betrachtest, sondern als Instrument für einen langfristigen Vermögensaufbau.

Ein weiterer Punkt sind die bereits erwähnten Gebühren: Die Einstiegskosten und laufenden Verwaltungskosten können die Rendite mindern – vor allem dann, wenn du nur kurzfristig investierst. Zudem musst du Gewinne aus Fonds voll versteuern, was ebenfalls ein Aspekt bei der Kalkulation deiner Anlage sein sollte.


Für wen ist ein Fonds geeignet?

Ein Fonds eignet sich für alle, die langfristig investieren, regelmäßig sparen und gleichzeitig von einer breiten Risikostreuung profitieren möchten. Du brauchst keine Finanzexpertise – du kannst dich einfach beraten lassen, ein Depot eröffnen und deine Wunschfonds auswählen. Besonders sinnvoll ist ein Fonds:

  • Für Berufseinsteiger, die früh mit dem Vermögensaufbau starten wollen
  • Für Familien, die für die Kinder oder die Altersvorsorge sparen
  • Für Selbstständige, die eine flexible private Altersvorsorge brauchen
  • Für alle, die klassische Sparprodukte nicht mehr attraktiv finden

Fonds als Teil deiner Altersvorsorge

Fonds lassen sich ideal in ein Altersvorsorgekonzept integrieren. Du kannst z. B. mit einem Fondssparplan zusätzlich zur gesetzlichen Rente vorsorgen. Der große Vorteil: Du entscheidest selbst, wie viel und wie lange du sparen willst – und profitierst gleichzeitig vom Zinseszinseffekt, wenn du langfristig investierst.


Jetzt loslegen: Beratung bei mitNORM

Wenn du jetzt denkst, dass Fonds eine interessante Option für dich sind, zögere nicht länger. Vereinbare noch heute dein persönliches Beratungsgespräch bei mitNORM. Gemeinsam mit einem objektiven, verbraucherschutzkonformen Berater analysierst du deine persönliche Situation, klärst deine Sparziele und findest genau die Fonds, die zu dir passen.

Fonds sind kein Hexenwerk – sie sind ein moderner und smarter Weg, dein Geld für dich arbeiten zu lassen.

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Wann solltest du eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen? Wann eine BU abschließen?

Wann solltest du eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen?

Hast du dich schon einmal gefragt was passiert, wenn du nicht mehr arbeiten kannst?  Wie kommst du an ein geregeltes Einkommen?  Wovon wirst du leben? Mit dieser Frage sollte sich jeder im Laufe seines Lebens beschäftigen, denn in den meisten Fällen ist die Antwort die, dass man ohne eigenes Einkommen aufgeschmissen wäre.  Eine Krankheit oder ein Unfall kann jeden treffen. Wann solltest du eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen?

Im schlimmsten Fall sind die Folgen so stark, dass du deinen Beruf nicht mehr oder nur noch teilweise ausüben kannst. Dein Einkommen fällt also komplett weg oder reduziert sich deutlich und du musst schauen, wie du über die Runden kommst. Die beste Absicherung für den Fall der Fälle? Eine Berufsunfähigkeitsversicherung.  Aber wann ist eigentlich der beste Zeitpunkt, um eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen?  

Wie hilft mir eine Berufsunfähigkeitsversicherung?  

Die Berufsunfähigkeitsversicherung kommt für dich auf, wenn du zu mindestens 50% berufsunfähig bist. Das bedeutet, dass du deinen Beruf nicht mehr oder nur noch teilweise ausüben kannst. Die Versicherung zahlt dir bis zum vereinbarten Zeitpunkt eine monatliche Rente, deren Höhe du selbst bei Vertragsabschluss bestimmst. Sie sichert deinen Lebensstandard und dein geregeltes Einkommen bis zum Altersrentenbeginn ab, selbst wenn du nicht mehr durch die eigene Arbeitskraft dafür aufkommen kannst. 

Warum eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll für dich ist  

Du solltest unbedingt eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, wenn du von einem Einkommen abhängig bist, das durch deine eigene Arbeitskraft bedingt ist. Das heißt, wenn du deine Lebenshaltungskosten nicht durch passive Einnahmen, wie z.B. Mieteinnahmen oder Dividenden, decken kannst. Wenn deine finanzielle Sicherheit also abhängig von deiner Arbeitskraft ist, solltest du keinesfalls auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung verzichten, denn sie gibt dir Sicherheit, selbst wenn du berufsunfähig werden solltest. 


Vielleicht fragst du dich auch noch, warum man eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen sollte, wenn man nicht in einem risikoreichen Beruf arbeitet und keine actionreichen oder gefährlichen Hobbies hat – denn dann kann ja eigentlich nicht viel passieren, oder? Statistisch gesehen ist in Deutschland jede*r vierte Arbeitnehmer*in von einer Berufsunfähigkeit betroffen.  
Die häufigsten Ursachen? Herz-Kreislauf- und psychische Erkrankungen, wie z.B. Burnout, also Krankheiten, die nun wirklich jeden treffen können, egal in welchem Beruf er arbeitet oder welchen Hobbies er nachgeht. 

 Besonders die Häufigkeit einer Berufsunfähigkeit durch psychische Erkrankungen ist in den letzten Jahren massiv gestiegen. Viele Betroffene geben an, dass sie einen enorm hohen Druck und Stress bei der Arbeit empfinden, der sich auf die psychische Gesundheit auswirkt.  

Wann sollte ich eineBerufsunfähigkeitsversicherung abschließen?  

Wir können dir nur ans Herz legen, dich so früh wie möglich um eine Absicherung von Berufsunfähigkeit zu kümmern. Denn dein Alter bestimmt den Beitrag und dein Gesundheitszustand ob du überhaupt zu normalen Konditionen angenommen werden kannst. So ist es möglich, dass Risikozuschläge auf den Beitrag erhoben werden oder einzelne Risiken gar komplett ausgeschlossen werden.

Wenn du eine Berufsunfähigkeitsversicherung beantragst, werden deine biometrischen Risiken, also dein Gesundheitszustand zu Vertragsbeginn mit z.B. Vorerkrankungen, sehr streng geprüft. Das Ergebnis dieser Prüfung bestimmt letzten Endes die Konditionen deiner Berufsunfähigkeitsversicherung. Grundsätzlich kann man also sagen: Je früher eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen wird, desto besser für dich. Denn bist du einmal in der Versicherung, kannst du langfristig von niedrigen Beiträgen und 100% Versicherungsschutz profitieren, selbst bei einem Wechsel deiner beruflichen Tätigkeit. Die meisten Tarife bieten auch ausreichend Möglichkeiten für eine spätere Erhöhung des Versicherungsschutzes. 

Von klein auf geschützt – die Berufsunfähigkeitsversicherung für Kinder  

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung für ein Kind klingt erstmal ziemlich komisch. Schaut man aber einmal genauer hin wird man schnell merken, dass es sogar sehr sinnvoll sein kann, schon im Kindesalter eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen.  Denn Kinder und Jugendliche sind in der Regel in einer extrem guten körperlichen Verfassung. Das bedeutet, dass sie von sehr guten Vertragskonditionen profitieren und in den Genuss eines vollwertigen Versicherungsschutzes gelangen können. Wenn also die Möglichkeit besteht, sollte schon so früh wie möglich eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen werden.  

Generell ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Familien mit Kindern ratsam, nicht nur für die Kinder. Geht man einmal vom schlimmsten Fall aus und eines der Elternteile wird berufsunfähig, muss nicht der andere Partner allein für das Wohl der Familie aufkommen, sondern die Versicherung steht unterstützend zur Seite.  Wann ist man eigentlich Berufsunfähig?

In Deutschland gibt es eine Vielzahl an Versicherungsgesellschaften, die die Berufsunfähigkeitsversicherung anbieten. Die Tarife unterscheiden sich jedoch deutlich in den Details. Um da den Überblick zu behalten, sollte man unbedingt jemanden zu Rate ziehen, der sich mit der Materie auskennt.  

Am besten meldest du dich noch heute bei einem*einer mitNORM-Berater*in deiner Wahl, der*die objektiv, transparent und verbraucherschutzkonform die besten Angebote für dich findet und der*die genau weiß, worauf es bei der Wahl der passenden Absicherung ankommt. Vereinbare jetzt dein Beratungsgespräch bei deiner mitNORM.  

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Welche Fehler solltest du vermeiden beim Immobilienkauf Hauskauf Fehler beim Hauskauf vermeiden

Die typischsten Fehler beim Hauskauf – Das gibt es zu vermeiden

Nachdem du dich bereits über die beste Immobilienfinanzierung und mit der Checkliste viel über Immobilien als Geldanlage erfahren hast. Hast du dich gegebenenfalls jetzt dazu entschieden, in eine Immobilie zu investieren? Vielleicht ist es sehr bald so weit und du steckst schon mitten in der Planung oder planst es bisher auch nur für die Zukunft.  Aber egal, wann du den Immobilienkauf umsetzen möchtest, du kannst dich gar nicht früh genug damit beschäftigen, welche Fehler du beim Hauskauf unbedingt vermeiden solltest, wenn du keine unnötig hohen Kosten haben möchtest.  

8 Fehler, die du beim Immobilienkauf vermeiden solltest  

Die 8 häufigsten Fehler, die vielen Hauskäufern passieren, haben wir hier einmal für dich zusammengestellt.  

  1. Falsche Lage: Kaufst du eine Immobilie in einer unattraktiven Lage, wirst du sehr wahrscheinlich lange nach einem*einer Mieter*in Suchen und damit auf Einnahmen verzichten müssen.  
  2. Kauf ohne Baugutachten: Wenn du eine Immobilie ohne Baugutachten kaufst, können hohe Kosten auf dich zukommen. Du läufst Gefahr, dass schon zeitnah Sanierungsarbeiten fällig sind oder das sämtliche Kosten, wie z.B. Energiekosten, sehr hoch ausfallen.  
  3. Blindkauf: Ähnlich wie bei einem Kauf ohne Baugutachten riskierst du bei einem Blindkauf ohne Sichtung relevanter Unterlagen, dass hohe Zusatzkosten auf dich zukommen, die zum Zeitpunkt des Kaufs nicht eingeplant waren.  
  4. Interessenkonflikte mit anderen Eigentümer*innen: Kläre bei einem Haus, in dem es noch weitere Eigentümer*innen gibt, im Vorfeld genau, welche Interessen die Miteigentümer*innen verfolgen, um Konflikte zu vermeiden. Da hilft oft ein Blick in die Protokolle der Eigentümerversammlungen. 
  5.  Fehlende Geduld: Ein Immobilienkauf darf keine Hals über Kopf Entscheidung sein. Nimm dir die nötige Zeit und Geduld, um eine passende Immobilie zu finden. Andererseits sind gute Immobilien sehr begehrt. Du darfst dir also nicht zu viel Zeit lassen. 

Weitere Fehler, die du beim Immobilienkauf vermeiden solltest:

  1. Überteuertes Objekt: Achte darauf, dass du keine Immobilie kaufst, bei der das Verhältnis zwischen Kaufpreis und Mietpreisfaktor nicht stimmt.  
  2. Mangelnder Vergleich von Kreditangeboten: Nimm dir die Zeit, verschiedene Kreditangebote miteinander zu vergleichen. Tust du das nicht, kann es schnell zu Mehrkosten von mehreren tausend Euro kommen.  
  3. Die richtige Höhe des Eigenkapitals: Im Bereich der Baufinanzierung sind in der Regel zwischen 10 und 20 % Eigenkapital nötig. Bei einer vermieteten Kapitalanlage kann es sinnvoll sein nur die Nebenkosten, als Eigenkapital einzusetzen und den Rest zu finanzieren. Denn die Zinsen sind in voller Höhe steuerlich abzugsfähig. Kläre aber im Vorhinein ab, ob du trotz Eigenkapital über die nötige Liquiditätsreserve verfügst.  

Wenn du beim Hauskauf auf die oben genannten Aspekte achtest, kann eigentlich nicht mehr viel schief gehen. Am besten besprichst du dich aber regelmäßig mit deinem*deiner persönlichen Immobilienberater*in der mitNORM, um auch wirklich alle Risiken zu vermeiden.   

Noch Fragen?   

Gerne beraten dich unsere Immobilienexpert*innen auch darüber, ob eine Immobilie überhaupt für dich als Geldanlage infrage kommt und begleiten dich bei der gesamten Planung und Umsetzung dieses großen Projekts. Auch für offene Fragen stehen wir dir natürlich gerne zur Verfügung. Vereinbare jetzt dein Beratungsgespräch.  

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Was muss ich bei Finanzberater*in beachten? Checkliste Finanzberater prüfen

Was muss ich bei Finanzberater beachten?

Bestimmt sind dir die Themen Finanz- und Vermögensberatung schon einmal über den Weg gelaufen. Besonders in Bezug auf die immer niedriger werdende Rente hast du vielleicht mal von privater Altersvorsorge oder Kapitalanlagen gehört.  Vor allem wie das geht, wissen wahrscheinlich nur die wenigsten von uns. Aus diesem Grund ist es ratsam, sich Hilfe für diese Themen, bei einem*einer Finanzberater *in, zu suchen.  Was genau muss ich bei einer Finanzberatung beachten und wann sind Finanzberater*innen seriös? Als kleine Hilfestellung haben wir dir hier die wichtige Information und Tipps für die Wahl des*der richtigen Finanzberater*in zusammengestellt.  

Was machen Finanzberater*innen?  

Finanzberater *innen, Vermögensberater*innen oder auch Financial Adviser sind Dienstleister*innen, die ihre Mandant*innen in den Bereichen Geldanlagen, Versicherungen oder Kredite informieren und beraten.  Die Beratung kann sowohl langfristig, im Rahmen einer dauerhaften Finanzplanung, als auch kurzfristig, aufgrund eines bestimmten Ereignisses, erfolgen.  Es ist die Aufgabe des*der Finanzberater*in, die richtigen Angebote für dich zu finden. Er*sie muss ein Gespür für deine Bedürfnisse haben, welches er*sie auf der Suche nach den passenden Angeboten einsetzt.  Kurz gesagt: Ein*e Finanzberater *in ist dein persönlicher Berater bzw. deine persönliche Beraterin für alles rund um Finanzen. 

Was muss ich bei einem*einer Finanzberater*in beachten?  

Das Wichtigste ist erst einmal, dass du deinem*deiner Berater*in Vertrauen kannst und ihr euch sympathisch seid. Dieses Grundvertrauen ist vergleichbar mit dem Verhältnis zwischen Arzt*Ärztin und Patient*in oder Unternehmensberater*in und Geschäftsführer*in.  
Leider wird dieses Vertrauen häufig zu schnell Berater*innen entgegengebracht, die es nicht verdienen, weil zu wenig zwischen den verschiedenen Anbietern verglichen wird und man gar nicht genau weiß, worauf man bei der Wahl des*der Finanzberater*in achten sollte.   
Die Frage, ob Finanzberater*innen seriös sind, wird nicht ohne Grund regelmäßig gestellt. Denn grundsätzlich stehen viele Berater*innen in einem Interessenkonflikt zwischen dem eigenen Verdienst und den Bedürfnissen ihrer Mandantschaft.

Was gibt es besonderes bei Finanzberatern?

Grundsätzlich beruht es darauf, dass viele Finanzberater*innen auf Provisionsbasis arbeiten, was bedeutet, dass sie am Verkauf bestimmter Produkte mitverdienen. Es könnte also passieren, dass dir etwas verkauft wird, was du eigentlich nicht benötigst, nur weil eine hohe Provision dahintersteht. Allerdings ist die Beratung eines*einer Honorarberater*in nicht automatisch besser. Denn entscheidend ist die Qualifikation und die vorhergehende Analyse. Ein erstes Indiz für eine provisionsgetriebene Beratung oder eher schlechtere Honorar-Beratung ist, dass vor der Beratung keine ausreichende Analyse deiner Situation und deiner Ziele und Wünsche gemacht wird. 

Eine Analyse nach der DIN 77230 sollte auf jeden Fall in den Vorwegen der Beratung erfolgen. Als Absicherung solltest du dir immer die folgenden Fragen stellen, bevor du eine Entscheidung für oder gegen einen*eine Berater*in triffst:  

1.     Geht der*die Berater*in auf meine Wünsche und Interessen ein?  

2.     Werden meine persönlichen Lebensziele erfragt?  

3.     Wie genau wird meine Situation erfragt?  

4.     Nach welcher Beratungslogik wird vorgegangen?  

5.     Welche Vergütung erhält der*die Berater*in (Honorarbasis oder Provisionsbasis)?  

6.     Ist der*die Finanzberater *in unabhängig?  

7.     Welchen Status hat der*die Berater*in (Ausschließlichkeitsvertreter*in, Mehrfachvertreter*in, Maklerstatus)?  

8.     Wird meine gesamte Situation betrachtet (Versicherungen, Geldanlage, Einkommensstrukturierung, Immobilie und Finanzierung usw.)?  

9.     Werden mir mehrere Alternativen aufgezeigt?  

10.  Werden mir die Vor- und Nachteile eines Produktes erklärt?  

11.  Besteht eine langfristige Betreuung und wenn ja, in welcher Art?  

12.  Ist er*sie auf verschiedenen Kanälen erreichbar (E-Mail, WhatsApp, Telefon) und wie schnell reagiert er*sie auf Kontaktversuche?  

13.  Kann im Zweifel auch aus der Entfernung beraten werden, wenn ich bspw. den Wohnort wechsele (z.B. via Video-Chat)?  

So wird man Finanzberater *in 

Wenn du dich schon immer gefragt hast, wie man eigentlich zum*zur Finanzberater*in wird und was für eine Ausbildung hinter dem Beruf steckt, haben wir hier, am Beispiel der mitNORM GmbH, die Antwort für dich:  Die Ausbildung zum*zur Finanzberater*in erfolgt bei uns in Form einer internen und mehrstufigen Ausbildung, deren erste Stufe mit der IHK-Sachkundeprüfung vollendet wird.  

Diese besteht aus einem fachkundlichen und einem Verkaufs-praktischen Prüfungsteil. Die fachkundliche Prüfung zum Versicherungsfachmann bzw. zur Versicherungskauffrau (gem. 34d) unterteilt sich in die folgenden fünf Sachgebiete:    

  • Erste Sachgebiet A: § gesetzliche Rentenversicherung, Lebens- und private Rentenversicherung, Altersvermögensgesetz, Alterseinkünftegesetz und Grundzüge der betrieblichen Altersversorgung    
  • Zweite Sachgebiet B: § Unfall- und Krankenversicherung    
  • Dritte Sachgebiet C: § rechtliche Grundlagen für die Versicherungsvermittlung  
  • Vierte Sachgebiet D: § Hausrat- und Wohngebäudeversicherung    
  • Fünfte Sachgebiet E: § Haftpflicht-, Kraftfahrzeug- und Rechtsschutzversicherung   

Folglich besteht der Verkaufs-praktische Prüfungsteil aus einem Rollenspiel. Das Rollenspiel dauert 20 Minuten und erfolgt in einem der beiden Bereiche Personenversorgung oder Sach- und Vermögensabsicherung.
Schließlich nach erfolgreichem Abschluss der Prüfung folgt die Ausbildung zum geprüften Finanzanlagenfachmann bzw. zur geprüften Finanzanlagenfachfrau (gem. 34 f).

Kundenberatung   von einem Finanzberater *in

  1. Kenntnisse für Beratung und Vertrieb von Finanzanlageprodukten    
  2.  Investmentvermögen (offene Fonds)    
  3. Geschlossene Fonds  
  4. Sonstige Vermögensanlagen im Sinne des Vermögensanlagengesetzes   

Nach der bestandenen IHK-Prüfung zum Finanzanlagenberater erfolgt die Ausbildung im Bereich Immobilie (§34 c) und Immobiliendarlehensvermittlung (gem. 34 i).   

Nach der erfolgten IHK-Prüfung für die Baufinanzierung erfolgt die Grundausbildung durch die hauseigene Maklerprüfung beendet. Diese Prüfung stellt die ganzheitliche Beratung der mitNORM dar. Aus diesem Grund besteht aus einer Wiederholung der Lehrinhalte zu Versicherungs- und Finanzanlagen sowie der operativen Umsetzung der Beratung nach DIN-Norm.   

In der zweiten Phase der Ausbildung wird das vorangehende Wissen vertieft, es werden die Themen ausgebildet, die nicht prüfungsrelevant für die IHK waren und es wird zielgruppenspezifisches Wissen angeeignet.  

Abschließend startet die dritte Stufe mit der bestandenen Aufnahmeprüfung für die Weiterbildung zum Certified Planner und endet nach erfolgreicher Abschlussprüfung. 
 

Das Wichtigste in Kürze über Finanzberater*innen

  • Erstens, achte immer darauf, dass dir die Produkte genau erklärt und du diese auch verstanden hast. Bevor du etwas kaufst.
  • Zweitens, lasse dir kein Produkt aufschwatzen, dessen Sinnhaftigkeit sich dir nicht erschließt.  
  • Drittens, musst du dein*deine Berater*in deine individuelle Situation, deine Anlageziele und Wünsche immer im Blick behält und anhand dessen Angebote für dich sucht.  
  • Außerdem bestehe auf eine vorhergehende Analyse nach DIN 77230. 
  • Schließlich höre auf dein Bauchgefühl, der*die Berater*in muss dir sympathisch sein und du solltest ihm*ihr zu 100% vertrauen können.  

Darum garantieren wir von deiner mitNORM dir eine zu 100% transparente, verbraucherschutzkonforme und objektive Finanzberatung von einem Finanzberater. Deshalb erhältst du von uns nur Empfehlungen, die wirklich zu dir passen. Dein*e mitNORM-Berater*in ist dein*e langfristige*r Berater*in für Finanzen.  Vereinbare jetzt dein Beratungsgespräch und überzeuge dich selbst.  

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5 Schritte für den Vermögensbau 5 Schritte zum Vermögensaufbau

5 Schritte zum Vermögensaufbau – so geht’s richtig!

Wahrscheinlich ist dir längst klar, dass man gar nicht früh genug damit anfangen kann, für das Alter vorzusorgen. Mittlerweile hat man wohl auch oft genug gehört, dass die gesetzliche Rente häufig nur sehr gering ausfällt und privat vorgesorgt werden muss. Trotzdem fällt es uns meistens schwer, heute schon an morgen oder, wie in diesem Fall, sogar an übermorgen zu denken. Wer jung und gerade frisch im Berufsleben ist, möchte sich nicht mit dem Rentenalter und der eigenen finanziellen Absicherung auseinandersetzen, auch wenn jedem von uns die Wichtigkeit des Vermögensaufbaus bewusst ist.  Wir zeigen dir die Schritte zum Vermögensaufbau – Schritt für Schritt.

Schritte zum Vermögensaufbau

Doch was muss ich dafür tun? Was macht wirklich Sinn? Wie kann ich meinen finanziellen Status langfristig sichern, um auch im Alter meinen Lebensstandard halten zu können?  Wir möchten dir dabei helfen, den für dich passenden Weg zum Vermögensaufbau zu finden. Für einen ersten Überblick haben wir die wichtigsten Tipps für den Vermögensaufbau gesammelt und in 5 Schritten in diesem Ratgeber zusammengefasst.  

Schritt 1: Dein Status Quo  

Zunächst musst du dir eine Übersicht über deinen Status Quo verschaffen. Deine aktuelle finanzielle Lage bildet den Grundstein für deinen langfristigen Vermögensaufbau.   Die folgenden Fragen solltest du dir dabei stellen: Wie hoch sind meine monatlichen Einnahmen, wie hoch die Ausgaben? Gibt es Möglichkeiten, Geld einzusparen? Wie viel bleibt am Monatsende übrig und kann ich davon etwas beiseitelegen? Habe ich alte Schulden, die zuerst getilgt werden müssen, bevor ich Geld an anderer Stelle anlegen kann? Was sind meine finanziellen Ziele, welche von ihnen habe ich bereits erreicht und wo möchte ich einmal stehen?  

Ein wichtiger Tipp für den Vermögensaufbau: Unterteile deine Ziele in mittel- und langfristige Vermögensziele. So hast du alles genau im Blick und auch potenzielle Risiken, wie die Waschmaschine, die schon länger komische Geräusche macht und zeitnah kaputt gehen könnte, werden berücksichtigt. 

Schritt 2: Die Must-haves  

Ein unabdingbarer Schritt zum Vermögensaufbau ist die Basisabsicherung von existenziellen Risiken. Um vor hohen, nicht eingeplanten Kosten geschützt zu sein, solltest du unbedingt über ein paar Grundabsicherungen verfügen. Aber welche Versicherungen sind wirklich nötig und sinnvoll, um bestmöglich abgesichert zu sein?  Neben den in Deutschland verpflichtenden Versicherungen, wie der Kranken- oder gesetzlichen Rentenversicherung, sind eine Privathaftpflicht- und eine Berufsunfähigkeitsversicherung extrem wichtig.  Die Haftpflichtversicherung kommt für dich auf, wenn eine dritte Person dir gegenüber Haftungsansprüche hat, weil du bspw. etwas beschädigt hast. Diese Haftung ist unbegrenzt, denn gemäß dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) haftet man mit seinem gesamten derzeitigen und zukünftigen Vermögen für Schäden, die man anderen zufügt.  

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist im Grunde für alle wichtig, die ohne ihr Einkommen aufgeschmissen wären. Sie kommt für dich auf, wenn du, z.B. wegen eines Unfalls, nicht mehr voll in deinem Beruf einsetzbar bist. Die gesetzliche Absicherung für solche Fälle ist meist sehr gering und nicht ausreichend, um den eigenen Lebensstandard zu halten. Sie leistet auch nicht schon bei einer Berufsunfähigkeit, sondern erst bei einer Erwerbsunfähigkeit.  Umso wichtiger ist es also, für den Fall der Fälle privat vorzusorgen.  

Schritt 3: Ziele & Strategie festlegen  

Deine finanziellen Ziele solltest du so genau wie möglich festlegen. Dabei musst du mit Blick auf deine verfügbaren Mittel immer prüfen, ob deine Ziele realistisch sind. Teilweise kann es sinnvoll sein, geplante Anschaffungen, wie z.B. die neue Waschmaschine, etwas kleiner zu planen als zunächst angenommen. So gehst du sicher, dass du deine verfügbaren Finanzen optimal und vor allem zukunftsorientiert nutzt.  
Erarbeite gemeinsam mit deinem*deiner persönlichen Finanzberater*in deine individuelle Anlagestrategie. Nur wer richtig plant, wird seine mittel- und langfristigen Ziele auch wirklich erreichen können.  

Schritt 4: Die Rücklage  

Ungeplante Ausgaben, wie eine größere Reparatur am Auto oder eine Stromnachzahlung, können immer vorkommen. Umso wichtiger ist es also, für solche Fälle vorgesorgt zu haben. Unser Tipp für den Vermögensaufbau: Bevor du dich um deine langfristige Planung kümmerst, solltest du eine Rücklage für ungeplante Ausgaben schaffen, die dich jederzeit absichert. Sie sollte mindestens einer Höhe von drei Nettomonatsgehältern entsprechen und auf einem Konto deponiert werden, auf das du jederzeit Zugriff hast. Spare deine Rücklage am besten nicht auf dem Girokonto. So läufst du nicht Gefahr, das Geld für andere Dinge auszugeben.  

Schritt 5: Der Vermögensaufbau mit Fonds  

Du kannst gar nicht früh genug mit dem Vermögensaufbau anfangen. Selbst mit einem geringen Einkommen als Student*in oder Berufseinsteiger*in kannst du ein kleines Vermögen aufbauen, wenn du nur rechtzeitig damit beginnst, dein Geld anzulegen.   
Eine Faustregel dabei ist, je weiter dein Ziel in der Ferne liegt, desto mehr Risiko kannst du bei der Geldanlage eingehen.  
Um langfristig Vermögen aufzubauen, eignen sich vor allem Fonds. Die vielen verschiedenen Fonds bergen allerdings unterschiedliche Chancen und Risiken. Am besten sprichst du einmal mit deinem*deiner persönlichen Finanzberater*in über deine individuellen Möglichkeiten.  

Als letzten Tipp für deinen Vermögensaufbau möchten wir dir noch mit an die Hand geben, deine Anlagestrategie regelmäßig kritisch zu hinterfragen: Wie ist der Stand der Dinge? Welche Ziele habe ich erreicht und welche möchte ich noch erreichen? Sind Ziele hinzugekommen oder haben sich Prioritäten verändert? Hast du alle Schritte zum Vermögensaufbau eingehalten?

Das sind die Schritte zum Vermögensaufbau. Wenn du jetzt bereit bist, deinen Vermögensaufbau endlich in die Hand zu nehmen, dann vereinbare noch heute dein persönliches Beratungsgespräch bei deiner mitNORM.  

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Vorteile und Nachteile einer privaten Krankenversicherung Vor- und Nachteile einer PKV

Das sind die Vorteile und Nachteile einer privaten Krankenversicherung

Du bist selbstständig, verbeamtet oder gut verdienende*r Angestellte*r?  Bei uns findest du die Vorteile und Nachteile einer privaten Krankenversicherung. Dann hast du hier vielleicht schon erfahren, dass eine private Krankenversicherung generell für dich infrage kommt. Um dir bei der Entscheidung, ob sie wirklich etwas für dich ist, zu helfen, haben wir hier einmal die wichtigsten Vor- und Nachteile einer privaten Krankenversicherung für dich gesammelt.  

Die Vorteile der privaten Krankenversicherung   

  1. Leistungsumfang:  Der Leistungsumfang ist in der privaten Krankenversicherung wesentlich weitreichender und umfangreicher als in der gesetzlichen Krankenversicherung. So werden bspw. auch nicht rezeptpflichtige Medikamente übernommen oder der Behandlungsort, -umfang und behandelnde Arzt bzw. Ärztin sind frei wählbar. Zusätzlich stehen privat versicherten auch neue und innovative Behandlungsmethoden und Medikamente zur Verfügung.   
  2. Individualität:  In der privaten Krankenversicherung profitierst du von einer hohen Individualität bei der Wahl des Leistungsumfangs.Du allein entscheidest, welche Leistungen dir besonders wichtig sind und deshalb mitversichert sein sollten.   
  3. Beitragsdeckung:  Anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung ist das private System Beitrags-gedeckt. Mit diesen Beiträgen der Versicherten werden Alterungsrückstellungen gebildet. So ist das System der privaten Krankenversicherung vom demografischen Wandel der Bevölkerung weitestgehend unabhängig.    
  4. Beitragsrückerstattung und Überschussbeteiligung:  Einige Gesellschaften bieten garantierte Beitragsrückerstattungen bei nicht Inanspruchnahme der Leistung, also wenn du in dem Jahr keine Rechnung einreichst. Darüber hinaus bieten viele Versicherungsgesellschaften an, einen ggf. erwirtschafteten Überschuss an die Versicherten ebenfalls als Beitragsrückerstattung auszuzahlen.  Es kann sich lohnen Rechnungen zuerst zu sammeln und nicht einzureichen. Denn wenn die Beitragsrückerstattung höher ist als der Gesamtrechnungsbetrag, dann bekommst du mehr Geld ausgezahlt, als du vorher an Rechnungen bezahlt hast. Du machst also einen Gewinn. 

Weitere Vorteile einer privaten Krankenversicherung

  1. Garantierte Leistung:  Alle zum Vertragsbeginn abgesicherte Leistungen sind dauerhaft garantiert und nicht von künftigen Änderungen, wie bspw. bei der gesetzlichen Krankenversicherung, betroffen. Hast du dich einmal für eine Leistung, wie z.B. Zahnzusatz, entschieden, bleibt sie dauerhaft bestehen und kann dir nicht entzogen werden.  
  2. Transparenz:  Da sämtliche Arztrechnungen dem*der Versicherten vorliegen, ist immer bekannt, welche Diagnosen abgerechnet werden und in welchem Maße die Ärzt*innen honoriert werden. Das führt dazu, dass privat Versicherte die abgerechneten Behandlungen auch selbst prüfen können.  
  3. Bevorzugung:  Wie wahrscheinlich alle von uns schon einmal feststellen mussten, werden privat Versicherte in Arztpraxen meist bevorzugt behandelt. Das ist natürlich nervig für alle, die gesetzlich versichert sind, aber ein großer Vorteil für privat Versicherte.  
  4. Vertragsfreiheit:  Jeder kann selbst entscheiden, welcher Leistungsumfang in der privaten Krankenversicherung gewählt werden soll. Das Leistungsspektrum beginnt mit dem Basistarif, welcher qualitativ vergleichbar zur gesetzlichen Krankenversicherung gestaltet ist. Dann folgen Startertarife, die man später verändern kann und Toptarife die zu deutlich qualitativ umfangreicheren Leistungen als die gesetzliche Krankenversicherung führen. Welches Leistungsniveau gewünscht ist, ist frei wählbar und abhängig davon, wie die eigene Lebensplanung aussieht und welche finanziellen Mittel zur Verfügung stehen.    
  5. Kosten:  Die Höhe deines Einkommens ist für die Beitragshöhe irrelevant. Außerdem sind die Tarife der privaten Krankenversicherung teilweise sogar günstiger als die der gesetzlichen Krankenversicherung.  

Die Nachteile der privaten Krankenversicherung  

Berufliche Bedingungen: Der höhere Versicherungsschutz der privaten Krankenversicherung ist denjenigen vorbehalten, die Beamt*innen, Selbstständige oder gutverdienende Angestellte sind. In Deutschland zählt man ab Überschreiten der sogenannten Jahresarbeitsentgeltgrenze (2020: 62.550 € und 2021: 64.350 € Bruttojahreseinkommen) zu den gutverdienenden Angestellten.  

  1. Gesundheitsprüfung: Zu einer Antragstellung bei der privaten Krankenversicherung gehört ein Gesundheitsfragebogen. Dieser Gesundheitsfragebogen ist für deinen gesundheitlichen Zustand da. Dazu ist ein sorgfältiges Aufbereiten der Gesundheitshistorie empfehlenswert. Aufgrund dieser Prüfung ist es keine Selbstverständlichkeit, in das private System wechseln zu können. Es kann neben der normalen Annahme vorkommen, dass der Versicherer Beitragszuschläge erhebt, Ausschlussklauseln für bestimmte Krankheiten integriert oder den Antrag sogar ablehnt.  
  2. Familienversicherung: In der Regel ist der Einzelbeitrag stets geringer als der Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung. Ein großer Unterschied der privaten Krankenversicherung ist aber, dass deine Familie nicht automatisch kostenfrei mitversichert wird. Für die Dauer der Familienphase mit Kindern kann der Beitrag dementsprechend höher sein als in der gesetzlichen Krankenversicherung.   
  3. Beitragshöhe: Im Fall von Vorerkrankungen kann die Beitragshöhe sehr hoch sein. Darüber hinaus genießt du in bestimmten Situationen bei einigen Tarifen keine Beitragsfreiheit, wie z.B. im Erziehungsurlaub.  
  4. Abrechnungspraxis: Als privat Versicherter gehst du bei Arztrechnungen in Vorleistung und kannst die bezahlten Rechnungen im Anschluss mit dem Versicherer abgleichen. Das kann jedoch kurzzeitig zu einer höheren finanziellen Belastung führen.    
  5. Wechsel innerhalb der privaten Krankenversicherung: Ein Wechsel des Anbieters muss gut überlegt sein, denn man nimmt nicht immer alle Alterungsrückstellungen mit. Ein Tarifwechsel innerhalb der Versicherungsgesellschaft ist jedoch jederzeit möglich. Das regelt der §204 VVG. 

Kommt ein Wechsel in die private Krankenversicherung für mich infrage?  

Ob der Wechsel schlussendlich wirklich für dich infrage kommt, kannst nur du alleine entscheiden. Es ist aber immer empfehlenswert, mit einem*einer unabhängigen Berater*in über diese Entscheidung zu sprechen. Er*sie kann dir dabei helfen, die Vorteile und Nachteile einer privaten Krankenversicherung für deine individuelle Lebenssituation mit dir gemeinsam abzuwägen und so eine durchdachte Entscheidung zu treffen. Melde dich deswegen am besten noch heute bei deiner mitNORM und vereinbare dein persönliches Beratungsgespräch.

Alle unsere Berater*innen arbeiten objektiv, transparent und zu 100% verbraucherschutzkonform. Bei uns stehst du mit deinen Bedürfnissen und Wünschen jederzeit im Vordergrund.  Damit du für dich entscheiden kannst, welche Vorteile und Nachteile einer privaten Krankenversicherung ganz individuell wichtig sind.

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Rürup Rente Vorteile und Nachteile wirklich sinnvoll für dich Was ist die Rürup-Rente?

Was ist eigentlich die Rürup-Rente?

Die Rürup-Rente 2025: Was du jetzt wissen musst

Bei den vielen Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge fällt es oft schwer, den Überblick zu behalten. Doch eins ist klar: Altersarmut ist längst kein theoretisches Risiko mehr, sondern eine Realität, die viele betrifft. Die gesetzliche Rente reicht in der Regel nicht aus, um den gewohnten Lebensstandard zu halten. Wer darauf nicht vorbereitet ist, muss im Alter mit Einschränkungen leben. Deshalb ist es umso wichtiger, privat vorzusorgen – aber wie? Eine Option ist die Rürup-Rente, die wir dir hier aktuell für 2025 vorstellen.


Was ist die Rürup-Rente?

Die Rürup-Rente, auch Basisrente genannt, wurde 2005 eingeführt und nach dem Ökonomen Hans-Adalbert Rürup benannt. Sie gehört zur staatlich geförderten Basisvorsorge – zusammen mit der gesetzlichen Rentenversicherung, berufsständischen Versorgungswerken und landwirtschaftlichen Alterskassen. Die Rürup-Rente ist eine private Rentenversicherung, die entweder klassisch oder fondsgebunden abgeschlossen wird.

Du zahlst regelmäßig (oder auch als Einmalzahlung) Beiträge ein, die bis zum Rentenalter (aktuell 67 Jahre) angespart werden. Ab Renteneintritt erhältst du eine lebenslange monatliche Rente. Der Clou: Deine Beiträge kannst du steuerlich absetzen, was gerade für Gutverdienende und Selbstständige attraktiv ist.


Vorteile der Rürup-Rente 2025

Steuerliche Förderung: 2025 kannst du 100 % der Beiträge bis zur Höchstgrenze steuerlich geltend machen. Diese liegt aktuell bei 26.528 € für Ledige und 53.056 € für Verheiratete (Stand 2025). Das ist ein klarer Vorteil gegenüber ungeförderten privaten Rentenversicherungen.

Garantierte, lebenslange Rente: Ab Rentenbeginn bekommst du eine garantierte monatliche Rente, die dir bis ans Lebensende gezahlt wird – unabhängig davon, wie alt du wirst.

Kombinationsmöglichkeiten: Einige Anbieter ermöglichen die Kombination mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung oder einer Weiterspar-Garantie. So sicherst du nicht nur dein Alter ab, sondern auch dein Arbeitseinkommen.

Schutz vor Pfändung: Das angesparte Kapital ist nicht pfändbar und auch bei Insolvenz sicher – ein Vorteil für Selbstständige.

Einmalzahlungen möglich: Du kannst deine Rürup-Rente mit Einmalzahlungen aufstocken, zum Beispiel in besonders erfolgreichen Geschäftsjahren.

Unabhängigkeit vom Kapitalmarkt: Bei klassischen Tarifen ist dir die garantierte Rente sicher, unabhängig von der Entwicklung der Finanzmärkte.


Nachteile der Rürup-Rente 2025

⚠️ Keine Kapitalauszahlung: Das angesparte Kapital kann nicht auf einmal ausgezahlt, vererbt, verkauft oder beliehen werden. Es dient ausschließlich der Altersvorsorge und wird immer als Rente ausgezahlt.

⚠️ Unkündbar: Du kannst den Vertrag nicht kündigen – nur beitragsfrei stellen. Das bedeutet: Dein eingezahltes Kapital bleibt gebunden.

⚠️ Versteuerung der Rente: Die Rente wird ab 2040 zu 100 % versteuert. 2025 liegt der zu versteuernde Anteil bei 98 %.

⚠️ Kein Anbieterwechsel: Ein Wechsel zu einem anderen Anbieter ist gesetzlich nicht vorgesehen. Tarifwechsel innerhalb desselben Anbieters sind aber möglich.

⚠️ Gebühren: Bei fondsgebundenen Varianten oder Einmalzahlungen können höhere Verwaltungskosten anfallen. Eine sorgfältige Auswahl des Anbieters ist daher wichtig.


Für wen ist die Rürup-Rente 2025 sinnvoll?

Die Rürup-Rente lohnt sich besonders für:

  • Selbstständige und Freiberufler, die nicht gesetzlich rentenversichert sind.
  • Gutverdienende Angestellte, die den Steuervorteil nutzen möchten.
  • Beamte, die zusätzlich vorsorgen wollen.
  • Personen, die eine hohe Steuerlast haben und diese mindern möchten.

Für Geringverdiener oder Personen mit absehbar schwankendem Einkommen kann eine andere Vorsorgeform besser geeignet sein.


Einmalzahlung: Noch 2025 Steuervorteile sichern

Besonders interessant: 2025 kannst du mit einer Einmalzahlung die volle steuerliche Absetzbarkeit ausnutzen und deine Altersvorsorge gezielt erhöhen. Das lohnt sich z.B. in Jahren mit hohen Einnahmen oder Bonuszahlungen.

Beispiel: Zahlst du 20.000 € ein, kannst du diese Summe voll steuerlich absetzen (bis zur Höchstgrenze). Bei einem Steuersatz von 42 % sparst du damit 8.400 € Steuern.

Achtung: Je höher die Einmalzahlung, desto größer der Effekt – allerdings fallen auch einmalige Gebühren an. Lieber einmal viel einzahlen als viele kleine Beträge.


Fazit: Ist die Rürup-Rente 2025 sinnvoll?

Die Rürup-Rente ist keine flexible Geldanlage, sondern ein reines Vorsorgeprodukt. Wer hohe Steuerersparnisse sucht und eine garantierte, lebenslange Rente möchte, für den kann die Basisrente ein wichtiger Baustein der Altersvorsorge sein. Besonders Selbstständige profitieren von den steuerlichen Vorteilen und dem Pfändungsschutz.

👉 Wichtig: Die Wahl zwischen klassischer und fondsgebundener Rürup-Rente sollte individuell erfolgen. Bei einer Laufzeit von über 10 Jahren kann die fondsgebundene Variante langfristig höhere Renditen erzielen.

Wir empfehlen dir, gemeinsam mit einem unabhängigen, verbraucherschutzorientierten Berater wie den mitNORM-Berater*innen deine Möglichkeiten zu prüfen. So stellst du sicher, dass deine Altersvorsorge optimal zu deiner Lebens- und Einkommenssituation passt.

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