Geldanlage für Anfänger: So definierst du deine finanziellen Ziele Geldanlage für Anfänger

Geldanlage für Anfänger: So definierst du deine finanziellen Ziele

„Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg.“ – An diesem Zitat von Laozi ist auch in der Finanzbranche eine Menge dran – denn jede Geldanlage beginnt mit einer Zieldefinition. Ohne konkretes Anlageziel ist es nur schwer möglich, den gewünschten finanziellen Status zu erreichen, da du ohne klar definiertes Ziel keine Anlagestrategie entwickeln und befolgen kannst. Unser Thema ist: Anlagenziel Definition

Was sind überhaupt Anlageziele? – Anlagenziel Definition

Anlageziele sind konkrete und messbare Ergebnisse, die du mit einer Geldanlage erreichen kannst. Beispiele für Anlageziele sind die Altersvorsorge, die Erfüllung eines finanziellen Wunsches oder auch die Vermögenssicherung. Die klare Definition deiner Anlageziele ist enorm wichtig, weil nur so die passende Anlagestrategie entwickelt und die richtigen Methoden gefunden werden können. 

Aber wie kann ich meine Geldanlage richtig definieren? 

Mache dir zunächst unbedingt klar, welches dein finanzielles Ziel ist. Du wirst merken, dass die unterschiedlichen Ziele auch ganz unterschiedliche Anforderungen mit sich bringen. Es sich als Ziel zu setzen, in drei Jahren ein Auto für 3.000 € kaufen zu können, erfordert eine ganz andere Anstrengung, als seinem Kind mit 18 Jahren 50.000 € zu vermachen, damit es die bestmögliche Ausbildung absolvieren kann. Nicht nur der Zeitraum, sondern auch das benötigte Vermögen und die Risikoneigung liegen hier deutlich auseinander. 

Bevor du also mit der Geldanlage beginnst, kläre unbedingt die folgenden Fragen:

  • Welche Ziele habe ich?
  • Wie viel Kapital brauche ich je Ziel?  
  • Bis wann will ich mein Ziel erreichen?
  • Welches Risiko bin ich für mein Ziel bereit einzugehen? 

Warum brauche ich eine Geldanlage? 

Die genauen Gründe für die Geldanlage sind natürlich immer individuell von deinen Lebensumständen und Zielen abhängig. Im Großen und Ganzen kann aber gesagt werden, dass eine sinnvolle Geldanlage unabdingbar ist, um definierte finanzielle (Anlage-) Ziele in einem spezifischen Zeitraum erreichen zu können. 

Die gängigsten Anlageziele sind: 

  • Vermögensaufbau für kurz- und mittelfristige Ziele 
  • Altersvorsorge 
  • Langfristige Vermögenssicherung 

Deinen Vermögensaufbau oder deine Altersvorsorge kannst du schon mit kleinen monatlichen Beträgen starten und dich mit der Zeit steigern. Darüber hinaus ist es natürlich auch möglich, gleich zu Beginn eine größere Summe zu investieren. Eine gute Rendite ist hier das A und O. Abhängig von deiner individuellen Anlagestrategie und Risikobereitschaft kommen die verschiedensten Methoden zum Vermögensaufbau infrage. 

Wir alle möchten uns früher oder später größere finanzielle Wünsche erfüllen. Da es sich dabei meist um einen geplanten Kauf handelt, der nicht allzu weit in der Zukunft liegt, ist ein kurzer Anlagehorizont notwendig. 

Wenn du bereits über ein großes Vermögen verfügst, musst du dich auch um die langfristige Vermögenssicherung kümmern. Meist ist es hierfür sinnvoll, das Kapital auf verschiedenste Anlagemethoden zu verteilen, um von unterschiedlicher Sicherheit und Renditen profitieren zu können. 

Wie definiere ich meine Anlageziele? 

Nachdem du jetzt weißt, warum eine Geldanlage sinnvoll ist und was Anlageziele sind, musst du nur noch wissen, wie du deine Geldanlage richtig definieren kannst. 

Das Wichtigste bei der Definition ist es, ein konkretes und messbares Erfolgsziel in einem festgelegten Zeitraum zu setzen, also z.B. 5.000 € in drei Jahren. Dazu müssen die eigene Risikobereitschaft und der Aufwand, den man bereit ist einzugehen, mit beachtet werden.

Darüber hinaus kann es immer passieren, dass sich die Anlageziele ändern. In diesem Fall solltest du nicht zwangsläufig an deiner ursprünglichen Strategie festhalten, sondern sie ggf. anpassen. Am besten schaust du einmal im Jahr mit deinem Finanzberater auf deine Anlagen und ihr entscheidet gemeinsam darüber, ob und wie Veränderungen vorgenommen werden sollen. 

Welche Anlagemethoden gibt es? 

Es gibt viele verschiedene Methoden zur Geldanlage. Die Auswahl ist immer abhängig von deiner individuellen finanziellen Situation, deiner Risikobereitschaft und natürlich deinen zuvor definierten Anlagezielen. Die gängigsten Methoden sind z.B. Aktienfonds, ETFs, Immobilien oder auch private Rentenversicherungen. Hier erfährst du mehr über die Wege der Geldanlage: Geldanlage Depot 

Wir hoffen, dass wir das Thema: Anlagenziel Definition klären konnten. Dir fällt es noch schwer, deine Anlageziele zu definieren und die passenden Methoden zu finden? Kein Problem, denn wir helfen dir gerne. Vereinbare einfach deinen Termin mit einem mitNORM-Berater und wir kümmern uns zusammen um deine finanzielle Zukunft. 

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Wie kann ich mir ein Vermögen aufbauen Wie Vermögen aufbauen?

Wie kann ich mir ein Vermögen aufbauen?

Die meisten von uns träumen davon irgendwann, aber spätestens im Alter, keine Geldsorgen mehr zu haben und finanziell unabhängig zu sein. Wer privat ein Vermögen aufbauen möchte, sollte sich am besten schon in jungen Jahren mit der Thematik auseinandersetzen – denn wer früh anfängt, wird langfristig von der eigenen Geldanlage profitieren. Also: Wie kann ich mir ein Vermögen aufbauen?

In diesem Ratgeber zum Vermögensaufbau möchten wir dir einige spannende Tipps und Tricks mit auf den Weg geben, die dir auf deinem Weg zu finanzieller Unabhängigkeit helfen sollen. 

Was heißt denn eigentlich Vermögensaufbau? 

Zuerst müssen wir einmal klären, was der Begriff Vermögensaufbau denn überhaupt bedeutet: 

Vermögen aufbauen bedeutet nicht, Geld beiseitezulegen und klassisch anzusparen, sondern Geld, das du nicht an anderer Stelle benötigst, sinnvoll einzusetzen und zu vermehren. Das Ziel ist dabei immer ein passives Einkommen zu kreieren, welches unabhängig von deiner eigenen Arbeitskraft ist und dich absichert. Dein angelegtes Geld sollte dabei selbst arbeiten und sich vermehren, z.B. in Form von Aktien, Fonds oder Versicherungen. 

Die richtige Vermögens-Strategie

Wer lang- oder kurzfristig Vermögen aufbauen möchte, braucht die richtige Strategie. Das Wichtigste dabei ist, dass sie zu deiner individuellen Lebenssituation, deinem Alter, deinem Einkommen, deinen Zielen und insbesondere deiner Risikobereitschaft passt. Bevor du mit dem strukturierten Vermögensaufbau beginnen kannst, gilt es einige Fragen zu klären:  

1. Welche Anlagementalität besitze ich und wie risikofreudig bin ich beim Vermögensaufbau?  

2. Über welche Zeit möchte ich das Geld anlegen?  

3. Wie viel kann bzw. sollte ich monatlich sparen/investieren?   

Alle drei Faktoren beeinflussen sich gegenseitig und ergeben dann die Anlagestrategie zum langfristigen Vermögensaufbau. Grundsätzlich empfiehlt es sich zu diversifizieren. Das heißt: verschiedene Anlagen und unterschiedliche Zeiträume. Es gibt für jeweils kurz-, mittel- und langfristige Sparanlagen unterschiedliche Empfehlungen, die jeweils an die Zeiträume und an die eigene Risikomentalität angepasst sind. 

Es gibt viele verschiedene Strategien für den Vermögensaufbau. Damit du genau weißt: Wie kann ich mir ein Vermögen aufbauen? Sprich am besten einmal mit deinem persönlichen mitNORM-Berater, um die wirklich passende Strategie für dich zu finden. 

Wann sollte ich mit dem Vermögensaufbau beginnen? 

Im Grunde ist es egal, ob du mit 20, 30 oder 40 mit dem Vermögensaufbau beginnst, Hauptsache du fängst an. Wie bei so vielen Dingen ist es aber auch beim privaten Vermögensaufbau sinnvoll, so früh wie möglich anzufangen. Du profitierst dann vom sogenannten Zinseszinseffekt, der es möglich macht, dass auch kleine Beträge große Erfolge mit sich bringen. 

Grundsätzlich solltest du wissen, dass auch ein kleines Budget vielversprechend sein kann. Lass dich also nicht vom Vermögensaufbau abhalten, nur weil du vielleicht gerade noch nicht so viel Geld zur Verfügung hast. 

So findest du die passende Geldanlage 

Für den Anfang solltest du eine Geldanlage wählen, die keinen hohen Mindestbetrag voraussetzt, da die meisten Anfänger nicht dazu in der Lage sind, schon zu Beginn mehrere Tausend Euro zu investieren. Je nachdem, ob du eher risikoscheu oder risikobereit bist, hast du viele verschiedene Möglichkeiten des Vermögensaufbaus.

Du kannst dir aber merken, dass je weiter dein Ziel in der Ferne liegt, du mehr Risiko bei deiner Geldanlage eingehen kannst. Die beliebtesten Wege des privaten Vermögensaufbaus haben wir hier einmal für dich zusammengefasst: 

Vermögen aufbauen mit Aktien und Fonds:

Mit einer Aktie kaufst du Anteile an einem Unternehmen deiner Wahl. Du profitierst von den Erfolgen des Unternehmens, leidest aber auch an seinen Misserfolgen. Im Fall einer Pleite ist deine Aktie wertlos und dein Investment verloren. Aktien bieten allerdings sehr hohe Renditen, also große Gewinne. Sie sind vor allem für risikobereite Anleger sinnvoll. Wer kein großes Risiko beim Vermögensaufbau eingehen will, sollte sich deswegen eher für Fonds entscheiden. Dein Kapital wird dann in den verschiedensten Bereichen angelegt und du profitierst von einer großen Risikostreuung. Dein Investment und damit dein Gewinn sind also nicht abhängig vom Erfolg eines einzelnen Unternehmens. Mehr zu Aktien und Fonds findest du hier: „Was sind Aktien?“ und „Was sind Fonds?“.

Vermögen aufbauen mit private Rentenversicherung: 

Eine private Rentenversicherung lohnt sich für jeden, der für das Alter vorsorgen und nicht von der geringen staatlichen Rente abhängig sein möchte. Sie schenkt dir Unabhängigkeit und Sicherheit, die du sonst im Alter wahrscheinlich nicht hättest. Wenn du mehr über die private Rentenversicherung erfahren möchtest, schaue hier vorbei: So findest du die passende Altersvorsorge

Vermögen aufbauen mit Immobilien: 

Immobilien sind nach wie vor eine gute Geldanlage, weil sie auch in Zeiten von niedrigen Zinsen und Wirtschaftseinbrüchen nahezu wertbeständig sind. Sie bieten dir ein gutes passives Einkommen, für das meist nur ein geringes Eigenkapital von 10 – 20% nötig ist. Du kannst also auch schon in jungen Jahren über Immobilien als Geldanlage nachdenken.

Damit haben wir dir gezeigt: Wie kann ich mir ein Vermögen aufbauen. Melde dich gerne bei uns für ein persönliches Beratungsgespräch, um die weiteren Schritte mit deinem mitNORM-Berater durchzusprechen. Dieser findet objektiv, transparent und verbraucherschutzkonform die passende Anlagestrategie für dich und deine individuelle Situation. Worauf wartest du noch? Vereinbare jetzt dein Beratungsgespräch. 

Du möchtest erst mal noch mehr über den privaten Vermögensaufbau lernen? Dann solltest du unsere 5 Schritte für den Vermögensaufbau auf keinen Fall verpassen.  

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Unterschied zwischen Vollkasko und Teilkasko Vollkasko vs. Teilkasko

Was ist der Unterschied zwischen Vollkasko oder Teilkasko?

Jeder, der in Deutschland ein Auto besitzt, muss dieses versichern. Das Minimum an Versicherungsschutz ist die Haftpflichtversicherung, ohne die man sein Fahrzeug nicht auf deutschen Straßen bewegen darf. Für einen zusätzlichen Schutz kann man zur Haftpflichtversicherung auf freiwilliger Basis noch eine Teil- oder Vollkaskoversicherung abschließen. Diese sind zwar nicht verpflichtend notwendig, können dich aber vor hohen Kosten im Schadensfall bewahren.  Was ist also der Unterschied zwischen Teilkasko und Vollkasko?

Was ist der Unterschied zwischen Teilkasko und Vollkasko

Der größte Unterschied zwischen Teilkasko und Vollkasko besteht im Umfang der jeweiligen Versicherungsleistungen und damit auch im Preis. Eine Vollkaskoversicherung beinhaltet automatisch die Leistungen der Teilkaskoversicherung und ist deshalb zumeist teurer als die Teilkasko. Verbraucher mit einem hohen Schadenfreiheitsrabatt (viele schadenfreie Versicherungsjahre) können eventuell dennoch mit einer Vollkaskoversicherung günstiger fahren als mit einer reinen Teilkaskoversicherung. Denn die Teilkaskoversicherung kennt keine Rabattierung für schadenfreie Jahre, die Vollkasko aber schon!

Was zahlt die Teilkasko? 

Deine Teilkaskoversicherung zahlt alle Schäden an deinem Fahrzeug, die durch Unwetter (Sturm, Hagel oder Überschwemmungen), Feuer (Brände oder Explosionen), Diebstahl (Autodiebstahl oder Diebstahl fest verbauter Fahrzeugteile, wie z.B. Radio), Glasschäden oder Tiere (Marderbiss, Wildunfall) verursacht wurden.

Aber Vorsicht beim Kleingedruckten: Bei manchen Versicherungen ist nur Haarwild versichert. Haarwild schließt z.B. Vögel oder Hunde aus. Manchmal ist auch nur ein Marderbiss und kein Biss von einem anderen Tier versichert. Du müsstest dann nachweisen, dass es ein Marder und keine Katze war. Oder es fehlt der Versicherungsschutz für die Folgeschäden in der Elektronik nach einem Tierbiss. Manche Versicherer bieten zusätzlich Schutz vor weiteren Gefahren wie z.B.  Dachlawinen. Andere Tarife wiederum nicht. Ist ein Kurzschluss mitversichert? Wenn ja, auch mit Folgeschäden wie z.B. einem daraus resultierenden Defekt des Steuergerätes? Gibt es einen Abzug bei Neu für Alt? Dann würde der Versicherer z.B. bei einer Neulackierung einen Abzug bei der Erstattung machen können und eben nur einen Teil des Schadens bezahlen. Die spezifischen Konditionen sind wirklich von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich. Hier lohnt sich also auf jeden Fall ein detaillierter Preis-Leistungs-Vergleich. 

Was zahlt die Vollkasko? 

Die Vollkaskoversicherung ersetzt, zu den in der Teilkasko bereits enthaltenen Leistungen, vor allem selbst verursachte Schäden am eigenen Auto. Vom Kratzer bis zum Total- oder Vandalismus- Schaden ist eigentlich alles versichert. Eine Ausnahme bilden allerdings aufgestochene Reifen, denn die werden nur dann übernommen, wenn auch andere Teile deines Fahrzeugs beschädigt wurden. Geplatzte Reifen werden meist nicht bezahlt. Bedenke, dass du bei einem Vollkaskoschaden in deinem Rabatt zurückgestuft werden kannst. Es lohnt sich also kleinere Schäden selber zu bezahlen und eine Selbstbeteiligung zu vereinbaren.

Achte immer darauf, dass selbst verursachte Schäden zwar übernommen werden, es bei grob fahrlässigem Verhalten aber dazu kommen kann, dass die Versicherung sich weigert den Schaden komplett zu bezahlen. Als grob fahrlässig gilt das Überfahren einer roten Ampel oder wenn man etwas im Auto sucht und deshalb unaufmerksam ist. Es gibt aber Versicherungstarife, die eine Klausel für grobe Fahrlässigkeit anbieten, sodass dadurch verursachte Schäden mitversichert sind. 

Wann lohnt sich Vollkasko und wann Teilkasko? 

Wenn du dich jetzt fragst, wann du eine Teilkasko- zu einer Vollkaskoversicherung umwandeln solltest, kannst du dich an der folgenden Faustregel orientieren:  
Eine Teilkasko ist meist bei Fahrzeugen sinnvoll, für die sich eine Vollkaskoversicherung bereits nicht mehr lohnt, weil ihr Wert zu gering ist. Bei Neuwagen bis zu fünf Jahren solltest du über eine Vollkasko nachdenken, danach ist die Absicherung mit einer Teilkasko in der Regel ausreichend. Aber das ist natürlich davon abhängig, ob du genug freies Geld hast, um einen Schaden selber bezahlen zu können. 

Unser Tipp für dich 

Rechne immer einen Beitragsvergleich zwischen Teil- und Vollkasko. Spiele dabei mit den Selbstbeteiligungen. Manchmal ist eine Vollkasko mit 1.000 € oder mehr Selbstbeteiligung und einer reduzierten Selbstbeteiligung für Teilkaskoschäden von 150 € billiger als eine reine Teilkasko mit 150 € Selbstbehalt. Das kommt durch deinen Schadenfreiheitsrabatt und durch die Einstufung deines Fahrzeuges bei der Versicherung. Manche Autos sind für die Teilkasko in einer höheren Typklasse als bei der Vollkasko.

Bei den vielen verschiedenen Anbietern von Kfz-Versicherungen ist es eigentlich kaum möglich, den Überblick zu behalten. Auch ist es als Laie meistens schwer, die verschiedenen Leistungspakete und deren Preise miteinander zu vergleichen, weil einem oft das Knowhow darüber fehlt, welche Preise für welche Leistungen angemessen sind. Am besten lässt du dich auf der Suche nach der passenden Kfz-Versicherung von deinem persönlichen mitNORM-Berater unterstützen. Wir garantieren dir eine objektive, zu 100% transparente und verbraucherschutzkonforme Beratung, die dir wirklich etwas bringt. Du erhältst nur Empfehlungen, die an dich und deine individuelle Situation angepasst sind und kannst dich ohne Verkaufsdruck für die passende Variante entscheiden. Sichere dir dein Beratungsgespräch noch heute.  

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Kann ich meine Berufsunfähigkeitsversicherung auszahlen lassen? Berufsunfähigkeit auszahlen lassen?

Kann ich mir meine Berufsunfähigkeitsversicherung auszahlen lassen?

In unseren letzten Ratgebern hast du schon erfahren, was eine Berufsunfähigkeit ist. Für wen kommt sie infrage? Warum sie so wichtig für dich sein kann? Aber was ist eigentlich, wenn ich mein Leben lang nicht von einer Berufsunfähigkeit betroffen bin? Und ich meine Berufsunfähigkeitsversicherung gar nicht in Anspruch nehme?  Kannst du dir deine Berufsunfähigkeitsversicherung auszahlen lassen?

Was passiert mit meinem Geld, wenn ich nicht berufsunfähig werde und kann man sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung einfach so auszahlen lassen?  

So funktioniert die Berufsunfähigkeitsversicherung  

Die Berufsunfähigkeitsversicherung funktioniert wie viele andere Versicherungen auch:   

Die eingezahlten Beiträge der versicherten Personen werden für die Auszahlung der Rentenzahlungen anderer Versicherter eingesetzt. Dabei ist die Leistungsdauer, in der die Versicherung für Betroffene aufkommt, immer unterschiedlich. Es gibt Menschen, die nur vorübergehend berufsunfähig und damit auch nur eine kurze Zeit auf die Rentenzahlungen angewiesen sind. Andere wiederum benötigen die Unterstützung bis zum Renteneintritt. 

Was passiert mit meinem Geld, wenn ich nicht berufsunfähig werde?  

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist eine Risikoversicherung. Das bedeutet, dass sie nur dann leistet, wenn du auch wirklich berufsunfähig bist. Bleibst du, was natürlich zu hoffen ist, gesund, erhältst du keine Leistung. Du kannst deine Berufsunfähigkeitsversicherung also nicht einfach so auszahlen lassen.  Das klingt erst mal ziemlich ungünstig, lässt sich aber ganz einfach damit erklären: Die Versicherungsgesellschaften nutzen die eingezahlten Beiträge, um die Rentenbeträge anderer Versicherter bezahlen zu können. 

Das heißt, dass du mit deinen monatlichen Beiträgen die Leistungen anderer Versicherter mitfinanzierst, die wiederum aber auch für dich aufkommen, wenn du von einer Berufsunfähigkeit betroffen sein solltest.  Das Geld, das du einzahlst, wird also kontinuierlich genutzt. Aus diesem Grund ist eine Rückerstattung bei nicht Inanspruchnahme der Leistungen nicht einfach so möglich.  

Kannst du dir eine Berufsunfähigkeitsversicherung auszahlen lassen?

Wir können natürlich verstehen, wenn dich diese Tatsache zum Überlegen bringt, ob du überhaupt eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen solltest. Schließlich könnte das Geld ja „verloren“ gehen und du hättest es umsonst eingezahlt, wenn du die Versicherungsleistungen nicht in Anspruch nimmst. Wir möchten dir aber gerne noch einmal ans Herz legen, dir diese Entscheidung gut zu überlegen. Es geht schließlich darum, wie du deinen Lebensunterhalt im Fall der Fälle finanzieren kannst. Die staatliche Absicherung reicht in der Regel nämlich nicht aus, um wie gewohnt davon zu leben. Hat man schon solch große Einbußen im Leben, wie sie mit einer Berufsunfähigkeit einhergehen, will man doch wirklich nicht auf den gewohnten Lebensstandard verzichten, oder?  

Gibt es eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit Geld-zurück-Garantie?  

Nein, die gibt es leider nicht. Es gibt aber Versicherungsgesellschaften, die Sparverträge mit einer Berufsunfähigkeit kombinieren. Das heißt, dass du nach Ende der Vertragslaufzeit eine Leistung ausgezahlt bekommst, auch ohne von der Versicherung Gebrauch zu machen. Die Sinnhaftigkeit solcher Verträge ist allerdings immer individuell. Es empfiehlt sich verschiedene Angebote mit deinem*deiner Berater*in zu vergleichen, da die Konditionen dieser Verträge oft anders sind als bei der normalen Berufsunfähigkeitsversicherung. Der Vorteil kann hier in der Kombination mit einer Basis- bzw. Rüruprente oder in einer betrieblichen Versorgung liegen. Denn dann sind die Beiträge zumindest steuerlich absetzbar und man beteiligt den Staat an der Beitragszahlung. 

Hohe Wahrscheinlichkeit einer Berufsunfähigkeit

Die hohe Wahrscheinlichkeit einer Berufsunfähigkeit macht eine Versicherung, die dich davor schützt, unabkömmlich. Sie ist zwar relativ teuer. Sie lohnt sich aber, wenn man es ins Verhältnis mit der Leistung im Fall der Fälle setzt. Schließlich dient sie dir als monatliches Einkommen, wenn dein normales Einkommen wegbricht und schenkt dir finanzielle Sicherheit und Freiheit.  Natürlich ist es erst mal schwierig nachzuvollziehen, warum man monatlich relativ hohe Beiträge in eine Versicherung einzahlen sollte. Von der man erst mal nichts hat, wenn man sie nicht in Anspruch nimmt.  

Allerdings muss dir hier immer bewusst sein, dass du deine gesamten Lebenshaltungskosten mit dieser Versicherung absichern kannst. Du schützt dich davor, bis zum Ablaufzeitpunkt (im Idealfall dem Altersrentenbeginn alter). Abhängig von der eigenen Arbeitskraft zu sein – durch die Kombination mit einer Rentenversicherung sogar mit lebenslangen Leistungen, um den Lebensstandard dauerhaft erhalten zu können. Da die Berufsunfähigkeit leider ziemlich oft eintritt und von existenzieller Bedeutung ist. Sollte man sich die Frage stellen, ob man davor geschützt sein möchte. Du solltest nicht auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung verzichten, um langfristig geschützt zu sein und deine Lebensplanung auch sicher umsetzen zu können. 

Vereinbare am besten noch heute dein Beratungsgespräch bei deiner mitNORM und finde die passende Versicherung für dich und deine Bedürfnisse.  

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Wie gut ist mein Finanzberater und die Qualität der Finanzberatung? Qualitätscheck in der Finanzberatung

Wie kann ich die Qualität einer Finanzberatung prüfen?

Wie bei den meisten Beratungsangeboten ist es für viele Menschen schwer nachvollziehbar, ob eine Finanzberatung qualitativ hochwertig ist. Aus allen Richtungen hört man Meinungen zu und Erfahrungen mit Finanzberatern. Freunde erzählen das eine, die Familie das andere. Am besten machst du dir also selbst ein Bild davon, wie die Qualität deiner Finanzberatung ist. Das ist sogar gar nicht so schwer, wenn du dabei die folgenden Kriterien beachtest: 

Diese Nachweise sollte dein Finanzberater haben 

Wie gut ist mein Finanzberater?  Das hat sich wahrscheinlich jeder, der eine Finanzberatung in Anspruch nimmt, schonmal gefragt. Du kannst es zum Beispiel daran prüfen, welche Eintragungen im Vermittlungsregister der zuständigen IHK er besitzt. Berät er dich in Versicherungsfragen, sollte er eine Eintragung nach §34d GewO haben, berät er dich auch zu Geldanlagen, sollte er zusätzlich eine Eintragung nach §34f GewO vorweisen können. Darüber hinaus ist es hilfreich, wenn der Berater einen Abschluss nach §34i GewO hat. Das ist notwendig, um dich auch beim Thema Immobilien beraten zu dürfen. 

Die Beratungslogik  

Erkundige dich immer, nach welcher Beratungslogik dein Finanzberater berät. Immer mehr Berater arbeiten mittlerweile nach der DIN-Norm 77230. Diese Norm ist ein wissenschaftliches Regelwerk für einen standardisierten Beratungsprozess privater Haushalte.  
Wenn dein Berater nach den Vorgaben der Norm berät, kannst du dir sicher sein, dass sämtliche Empfehlungen unabhängig von der subjektiven Meinung und Erfahrung des Beraters getroffen wurden. Frage deinen Berater am besten ganz direkt, ob er nach der DIN 77230 berät. Ist das nicht der Fall, kannst du dir bei der Objektivität seiner Empfehlungen leider nicht sicher sein. 

Die Qualitätskriterien der Produktempfehlungen 

Beim Qualitätscheck deines Finanzberaters solltest du auch darauf achten, nach welchen Kriterien er die Produkte, die er dir empfiehlt, aussucht. Achte darauf, dass er einen objektiven Vergleich nach Verbraucherschutzkriterien durchführt. So gehst du sicher, dass deine Empfehlungen unabhängig von den subjektiven Vorlieben deines Beraters und wirklich für dich passend gesucht wurden. 

Erreichbarkeit deines Finanzberaters 

Du kannst die Qualität deiner Finanzberatung auch daran prüfen, wie erreichbar dein Berater für dich ist. Um einen langfristigen Erfolg der Finanzberatung garantieren zu können, solltest du auf jeden Fall wissen, wie oft dein Berater die Erreichung deiner Ziele kontrolliert. Er sollte sich dafür mindestens einmal jährlich mit dir treffen, um deine aktuelle finanzielle Situation zu besprechen. Das ist vor allem deswegen nötig, weil sich deine Lebenssituation jederzeit ändern kann und deine Finanzplanung daran angepasst werden muss. 

Wie groß ist das Portfolio einer Finanzberatung? 

Es empfiehlt sich auch darauf zu achten, aus welcher Vielfalt dein Finanzberater die Produkte auswählen kann. Aus rechtlicher Sicht gibt es für einen Berater drei Möglichkeiten auf den Markt zuzugreifen: 

  1. Auftrag einer Gesellschaft: Ausschließlichkeitsvertreter vermitteln Produkte für eine Gesellschaft und haben daher eine begrenzte Auswahl. 
  2. Auftrag mehrerer Gesellschaften: Mehrfachvertreter können Produkte verschiedener Gesellschaften vermitteln.  
  3. Beratung im Auftrag des Mandanten: Makler können den gesamten Markt vergleichen und einen Großteil der Gesellschaften vermitteln. Der Makler kann vom Mandanten beauftragt, ihn gegen den gesamten Markt zu vertreten. 

Die Kriterien, die dir bei einer Beratung am wichtigsten sind, sind natürlich individuell. Oft stehen die folgenden Aspekte einer Finanzberatung aber im Vordergrund: 

  • Objektivität: Handelt der Berater nach objektiven Vorgaben? 
  • Transparenz: Sind der Beratungsprozess und die Produktauswahl nachvollziehbar?  
  • Individualität: Fließen persönliche Prioritäten, Wünsche und Vorstellungen mit in den Beratungsprozess hinein? 
  • Vollständigkeit: Wird eine vollständige Bestandsaufnahme der aktuellen Situation gemacht und zukünftige Eventualitäten berücksichtigt?  

Wenn du die genannten Kriterien auf deiner Suche beachtest, kannst du dir eigentlich sicher sein, dass du den zu dir passenden Finanzberater finden wirst. Dabei kannst du auf die Qualität der Finanzberatung achten. Vielleicht hast du dich auch schon für die transparente, objektive und verbraucherschutzkonforme Beratung der mitNORM entschieden? Dann melde dich doch einfach noch heute bei uns für dein Beratungsgespräch und bring Sicherheit in deine Finanzplanung. 

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Für wen ist eine private Krankenversicherung sinnvoll? Brauchst du eine private Krankenversicherung?

Brauche ich eine private Krankenversicherung?

Private Krankenversicherung 2025: Für wen lohnt sie sich wirklich?

„Der Gesunde hat 1000 Wünsche, der Kranke nur einen: wieder gesund zu werden.“
In Deutschland ist eine Krankenversicherung Pflicht. Sie schützt uns, wenn wir krank sind, Operationen anstehen oder Unfälle passieren. Die meisten Arbeitnehmerinnen sind gesetzlich krankenversichert. Dabei zahlt der die Arbeitgeberin einen Teil des Beitrags, den anderen Teil übernimmt der die Arbeitnehmer*in.

Doch es gibt auch die Möglichkeit, eine private Krankenversicherung (PKV) abzuschließen. Dann zahlst du deine Beiträge selbst, bekommst aber einen Zuschuss vom von der Arbeitgeberin. Neben finanziellen Vorteilen kann eine PKV auch durch bessere Leistungen und flexiblere Versorgung punkten. Aber: Für wen ist die private Krankenversicherung 2025 sinnvoll? Und was genau bringt sie dir?

Die Vorteile einer privaten Krankenversicherung

Die private Krankenversicherung bietet dir ein umfassenderes Leistungsspektrum als die gesetzliche Krankenversicherung (GKV). Während die GKV an das Wirtschaftlichkeitsgebot (§12 SGB V) gebunden ist – also nur ausreichende, zweckmäßige und wirtschaftliche Leistungen erbringt – hast du als privat Versicherte*r Anspruch auf höherwertige Behandlungen und mehr Komfort.

Das bedeutet konkret:
✅ freie Arztwahl
✅ Zugang zu Spezialist*innen
✅ bessere Unterbringung im Krankenhaus (z.B. Einzelzimmer)
✅ Übernahme moderner und innovativer Behandlungsmethoden
✅ Erstattung nicht rezeptpflichtiger Medikamente

Besonders wichtig: Die Leistungen sind vertraglich garantiert. Anders als in der GKV können dir vereinbarte Leistungen nicht einfach gestrichen werden – sie gelten lebenslang.

Ein weiterer Pluspunkt sind mögliche Beitragsrückerstattungen. Bei einigen Anbietern erhältst du einen Teil deiner Beiträge zurück, wenn du in einem Jahr keine Rechnungen einreichst. Dazu kommt die Transparenz: Du bekommst jede Rechnung und weißt genau, welche Leistungen erbracht und abgerechnet wurden.

Für wen lohnt sich die private Krankenversicherung?

Die private Krankenversicherung ist nicht für alle zugänglich. Sie eignet sich vor allem für:

  • Beamt*innen: Sie profitieren von der Beihilfe des Dienstherrn und brauchen oft nur eine sogenannte Restkostenversicherung.
  • Selbstständige und Freiberufler*innen: Sie haben unabhängig vom Einkommen die Wahl zwischen GKV und PKV.
  • Gutverdienende Angestellte: Wer über der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt (2025: 69.000 € brutto/Jahr), kann sich privat versichern.

Für Beamt*innen lohnt sich die PKV meist besonders, da der Staat mindestens 50 % der Krankheitskosten übernimmt. Auch für Selbstständige kann sich die PKV durch günstigere Beiträge und bessere Leistungen auszahlen.

Gutverdienende Angestellte profitieren von individuellen Tarifen, die oft günstiger sind als die gesetzliche Versicherung – besonders, wenn sie gesund und jünger sind.

Die Nachteile einer privaten Krankenversicherung

Neben den Vorteilen gibt es auch Punkte, die du bedenken solltest:

⚠️ Keine kostenfreie Familienversicherung: Jedes Familienmitglied braucht einen eigenen Vertrag – das kann die Kosten erhöhen.
⚠️ Gesundheitsprüfung: Bei Vertragsabschluss erfolgt eine Prüfung deiner Gesundheitsdaten. Vorerkrankungen können zu Risikozuschlägen oder Leistungsausschlüssen führen.
⚠️ Beitragssteigerungen im Alter: Auch wenn Alterungsrückstellungen gebildet werden, steigen die Beiträge mit zunehmendem Alter oft an.
⚠️ Du musst Rechnungen zunächst selbst bezahlen: Erst danach reichst du sie bei der Versicherung ein. Das erfordert finanzielle Rücklagen.

Der richtige Zeitpunkt für den Wechsel

Ein Wechsel in die PKV ist umso sinnvoller, je jünger und gesünder du bist. Denn dein Gesundheitszustand und Alter beeinflussen die Beitragshöhe. Unser Tipp: Überlege, eine Optionsversicherung abzuschließen, solange du jung und gesund bist. Damit sicherst du dir die Möglichkeit, später ohne erneute Gesundheitsprüfung in die PKV zu wechseln.

Fazit: Private Krankenversicherung – ja oder nein?

Ob die private Krankenversicherung für dich sinnvoll ist, hängt von deiner Lebenssituation, deinen Prioritäten und deiner finanziellen Planung ab. Wenn du Wert auf eine bessere medizinische Versorgung, freie Arztwahl und garantierte Leistungen legst, ist die PKV eine attraktive Option. Gleichzeitig solltest du die langfristigen Kosten und Verpflichtungen berücksichtigen.

Am besten lässt du dich objektiv und unabhängig beraten, bevor du eine Entscheidung triffst. Unsere mitNORM-Berater*innen stehen dir mit Rat und Tat zur Seite – transparent, verbraucherschutzkonform und individuell.

👉 Vereinbare noch heute dein persönliches Beratungsgespräch bei mitNORM und finde die beste Lösung für dich!

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Unterschiede gesetzlicher und privater Krankenversicherung Unterschiede Krankenversicherung

Das sind die Unterschiede zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung

„Sind Sie Privat- oder Kassenpatient*in?“  
Diese Frage bekommen wir bei nahezu jedem Arzttermin zu hören. Bestimmt hast du auch davon gehört, dass es massive Unterschiede zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung in Deutschland gibt.  Aber was genau sind denn eigentlich die Unterschiede gesetzliche und private Krankenversicherung?   Worauf muss ich mich einstellen, wenn ich mich für die eine oder für die andere Variante interessiere und welches System kommt denn überhaupt für mich infrage?  Erfahre jetzt mehr in unserem Leistungsvergleich der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung.  

Die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung  

Die Leistungen, die von der gesetzlichen Krankenversicherung abgedeckt werden, sind im Sozialversicherungsgesetzbuch V (SGB V) §12, §84/87 in Verbindung mit §106 vorgegeben. Besonders §12 muss uns interessieren, denn darin steht folgendes:  

„Die Leistungen müssen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein; sie dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten. Leistungen, die nicht notwendig oder unwirtschaftlich sind, können Versicherte nicht beanspruchen, dürfen die Leistungserbringer nicht bewirken und die Krankenkassen nicht bewilligen.“ Das heißt also im Klartext, dass die Leistungen, die von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen werden, stark durch gesetzliche Vorgaben eingeschränkt werden. Ausreichend ist nicht sehr gut, zweckmäßig ist nicht komfortabel und wirtschaftlich ist billig. Übrig bleibt ein recht schmales Leistungsspektrum mit teils hohen Zuzahlungen.  

Die Leistungen der privaten Krankenversicherung  

Die Leistungen der privaten Krankenversicherungen sind wesentlich umfangreicher als die der gesetzlichen. Das liegt vor allem daran, dass für jeden Tarif einzeln ein individuelles Leistungsspektrum vereinbart wird, ganz ohne gesetzliche Vorgaben. Das bedeutet, dass du ganz allein entscheiden kannst, was deine Versicherung denn nun alles übernehmen soll. Bedenke aber immer, dass ein größeres Leistungsspektrum natürlich auch höhere Beitragskosten mit sich bringt.  


Deshalb sind die Leistungen der privaten Krankenversicherung sind in §1 Abs. 2 der Gebührenordnung der Ärzte (GOÄ) zu finden. Dort steht:   
„Vergütungen darf der Arzt nur verrechnen, die nach den Regeln der ärztlichen Kunst für eine medizinisch notwendige, ärztliche Versorgung erforderlich sind.“  
Die Weltgesundheitsorganisation definiert dabei Gesundheit folgendermaßen: „Ziel ist nicht nur die bloße Abwesenheit von Krankheit und Gebrechlichkeit, sondern ein Zustand völligen physischen, geistigen und sozialen Wohlbefindens.“  

Die wichtigsten Unterschiede zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung auf einem Blick   

Gesetzliche Krankenversicherung  Private Krankenversicherung  
Vertrag  Annahmezwang ohne Gesundheitsprüfung Vertragsfreiheit und Wettbewerb  
Kosten  • Einkommensbezogener Beitrag nach dem Umlageverfahren  • Zuzahlungen für einige Leistungen nötig, z.B. bei bestimmten Zahnbehandlungen • Durch die Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze und der Beitragssätze sind auch weiterhin Beitragserhöhungen bei der gesetzlichen Krankenversicherung zu erwarten  • Wagnisrechter Beitrag nach dem Anwartschafts-deckungsverfahren mit frei wählbarer Selbstbeteiligung • Langfristig kommt es dennoch auch hier zu Beitragserhöhungen   
Leistungen                    • Gesetzliche Vorgabe eines einheitlichen Leistungskatalogs der jederzeit geändert werden kann. •  Sachleistungsprinzip/Kostenerstattungsprinzip wählbar • Keine Leistungsgarantie  • Keine Individualität im Leistungsspektrum  • Vertragliche Vereinbarung des Leistungsumfangs • Kostenerstattungsprinzip • Leistungsgarantie • Individuell gewähltes Leistungsspektrum und freie Arzt- und Krankenhauswahl möglich
  • Annahmezwang, auch Kontrahierungszwang: Der Annahmezwang in der gesetzlichen Krankenversicherung bedeutet, dass die gesetzlichen Krankenkassen jede Person, unabhängig ihres Gesundheits- oder finanziellen Status, annehmen müssen.   
  • Umlageverfahren: Das Umlageverfahren bedeutet, dass die jüngeren Versicherten einer gesetzlichen Krankenversicherung die Kosten der älteren Versicherten mit ihren Beiträgen mittragen.  
  • Sachleistungsprinzip: Das Grundprinzip der gesetzlichen Krankenversicherung, welches vorschreibt, wie und in welchem Umfang die Patient*innen versorgt werden dürfen.  
  • Wagnisrechter Beitrag: Die Beitragshöhe wird in der privaten Krankenversicherung aus dem Durchschnitt der Kosten in jungen Jahren und den zu erwartenden Kosten im Alter berechnet. Das heißt, dass zunächst ein höherer Beitrag gezahlt wird. Damit man Rücklagen für eventuell höhere Kosten im Alter ansparen kann, sogenannte „Alterungsrückstellungen“. So sollten bei guter Kalkulation zu keiner Zeit große Beitragserhöhungen notwendig sein.  
  • Anwartschaftsdeckungsverfahren: Jede*r Versicherte, sorgt für die eigenen Kosten im Alter vor. Anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung, in der die Jungen die Kosten der Alten mit decken.  
  •  Kostenerstattungsprinzip: Der*die Patient*in geht bei seinem*ihrem Arztbesuch zunächst in Vorkasse und lässt sich die Kosten anschließend von der privaten Krankenversicherung zurückerstatten.  

Diese Krankenversicherung ist die richtige für dich  

Bist du ein*e ganz normale*r Arbeitnehmer*in, kommt für dich derzeit nur die gesetzliche Krankenversicherung infrage.  Verdienst du allerdings in ein paar Jahren ein höheres Gehalt, ist ein Wechsel in die private Krankenversicherung möglich. Ab einem Jahreseinkommen von 62.550 € (Stand 2020) bzw. 64.350 € für 2025 zählst du zu der Gruppe der gutverdienenden Angestellten, für die eine private Krankenversicherung möglich ist und sinnvoll sein kann.  Bist du Beamte*r, Selbstständige*r oder Freiberufler*in kannst du dich ebenfalls privat versichern. Ausnahmen gibt es zum Beispiel für freiberufliche Künstler*innen oder Publizist*innen, die den Leistungen der Künstlersozialkasse (KSK) unterliegen.  Das sind die Unterschiede zwischen gesetzliche und private Krankenversicherung.

Du hast noch Fragen zu Unterschiede gesetzliche und private Krankenversicherung oder brauchst Unterstützung beim Wechsel?  
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