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Altersvorsorge und Cappuccino? Sind wir jetzt verrückt geworden? Nein!


Altersvorsorge und Cappuccino? Sind wir jetzt verrückt geworden? Nein!

Einerseits könnte man sagen, dass man in der wohlverdienten Rente gerne seine Tasse Cappuccino bei seinem Lieblingscafé genießen möchte. Andererseits gibt es ein Altersvorsorge-Konzept, welches sich mit einer Tasse Cappuccino oder auch einem Latte Macchiato vergleichen lässt. Doch bevor wir genauer auf dieses Modell eingehen, schauen wir uns genauer an, wie Altersvorsorge in Deutschland funktioniert und was ein Cappuccino und die private Altersvorsorge gemeinsam haben.


Ein Blick auf die heutige Rente

Rente ist heute wichtiger denn je. Denn wer über 40 Jahre hart gearbeitet hat, möchte eines Tages in seinen wohlverdienten Ruhestand gehen und die letzten Jahre seines Lebens genießen. Sieht man sich allerdings ein paar Statistiken zur Rente an, dann sieht es nicht so aus, als könne man seinen Ruhestand genießen. Die durchschnittliche Rente beträgt in Deutschland gerade einmal 1.102 € (Stand 2025) und davon muss die Miete bezahlt werden, Strom, Gas, Handy, Freizeit und auch der Lebensunterhalt. Betrachtet man die durchschnittliche Miete von 12,26 € pro Quadratmeter (2025), dann wird das ziemlich eng. Inkl. Nebenkosten kostet eine Wohnung mit 50 m² so im Schnitt ca. 613 € kalt, je nach Region mit Nebenkosten schnell 750 € warm. Bleiben also noch ca. 350 € übrig. Zum Vergleich: Wer 2025 Bürgergeld bezieht, erhält 563 € Regelsatz zzgl. Miete. Und dafür 40 Jahre arbeiten gehen?


40 Jahre arbeiten und doch kein Geld!

Um zu verstehen, warum die Rente heute so niedrig ist, müssen wir einen Blick darauf werfen, wie es früher war. Bereits die Griechen und Römer hatten vor Christus eine Art Rente (weitere Infos: Eranos Verein). Wer sein Leben lang hart geschuftet hat, konnte sich ab einem gewissen Alter zur Ruhe setzen. Das Problem: Während wir heute mit 67 in Rente gehen und durchschnittlich 84,4 Jahre alt werden (2025), konnten die Römer erst mit 70 in Rente gehen und das bei einem durchschnittlichen Alter von 30 Jahren! Nur wenige wurden über 40, geschweige denn 60 Jahre alt. Die Rentner zu finanzieren war also kein Problem. Viele Arbeitnehmer und wenige Rentner. Über die Jahrhunderte hat sich das Rentensystem allerdings immer weiter angepasst, bis Otto von Bismarck 1889 die erste Rentenversicherung einführte. Zwar lag die Lebenserwartung im 19. Jahrhundert mit 40 Jahren gerade mal 10 Jahre höher als 2400 Jahre zuvor, Rentenbeginn war dennoch mit 70 Jahren. Allerdings war dies der Grundstein für die heutige Rentenversicherung.

Der Unterschied: Zuvor floss alles in einen Topf (Steuern, Rente etc.) und ab diesem Zeitpunkt gab es einen separaten Topf. Dann kam das 20. Jahrhundert. Viele bahnbrechende Erfindungen, Globalisierung und Industrialisierung sorgten dafür, dass das durchschnittliche Alter in knapp 100 Jahren verdoppelt werden konnte. Anfang 1910 lag dies bei 42 Jahren und 2025 bereits bei über 84 Jahren!


Gründe für leere Kassen.

Betrachtet man das Rentensystem Anfang des 20. Jahrhunderts, wäre dieser extreme Anstieg kein Problem gewesen. Dennoch beklagen wir heute, dass die Renten im Gegensatz zu früher so niedrig sind. Waren die Renten früher viel höher? Ja, das waren sie! Ausschlaggebend hierfür sind zwei Gründe. Einerseits der demographische Wandel und andererseits eine deutliche Veränderung des Rentensystems. Zunächst einmal zeigen wir dir, wie sich das Rentensystem verändert hat. Denn als dieses eingeführt wurde, war dies quasi ein Spar-Topf, denn 1,7 % des Gehaltes flossen in diesen Topf. 1/3 zahlte der Arbeitnehmer, 1/3 der Arbeitgeber und auch der Staat beteiligte sich mit 1/3 des Beitragssatzes.

Doch dann kam der erste Weltkrieg und dank diversen Entscheidungen der Politik setzte ein Jahr nach dem Ende des Krieges die Hyperinflation ein. Quasi über Nacht wurden satte 85 % des gesamten Rentenkapitals vernichtet. Damit das Land nicht in einer Katastrophe endete, mussten drastische Leistungskürzungen vorgenommen werden und als wäre das nicht genug gewesen, kam 1929 eine Weltwirtschaftskrise dazu, die die Leistungen noch weiter reduzieren ließ.

Erst 1957 wurde die Rente zu einem Umlageverfahren reformiert. Das bedeutet: Geld, welches reinkommt, fließt direkt auf die Konten der Rentner. Zwar kann eine Hyperinflation oder eine Krise kein Kapital mehr vernichten, jedoch müssen die Arbeitnehmer dafür sorgen, dass die Konten der Rentner gefüllt werden und da kommen wir zum zweiten Grund. Aufgrund des demographischen Wandels und des nachlassenden Babybooms haben wir immer mehr Rentner und weniger Arbeitnehmer.


1986: Denn eins ist sicher – Die Rente

Gerade die ältere Generation kennt diesen Wahlspruch nur zu gut. Wichtig an diesem Spruch: Egal ob gewollt oder nicht und egal ob falsch verstanden oder nicht, im Grunde genommen entspricht dies der Wahrheit. Denn egal was passiert, Rente wird bezahlt. Weder eine Hyperinflation noch ein Weltkrieg kann etwas daran ändern.

Das Problem an dieser Geschichte: Das Volk traute diesem Spruch und unternahm nichts. Die Folge ist verheerend: Während es 1955 noch fünfmal so viele Arbeitnehmer wie Rentner gab, sind es 2025 nur noch etwa 2,1 Arbeitnehmer pro Rentner. Sprich: Zwei Arbeitnehmer müssen mit ihrem Lohn das Leben eines Rentners finanzieren. Bei einem durchschnittlichen monatlichen Bruttoeinkommen von 3.700 € (2025) und einem Beitragssatz von 18,6 % fließen somit pro Kopf 686 € in die Rentenkasse. Bei zwei Arbeitnehmern entspricht dies 1.372 € und somit hätte die Rentenkasse theoretisch ein Plus von etwa 270 € pro Rentner. Allerdings finanziert die deutsche Rentenversicherung nicht nur die Renten, sondern auch Erwerbsminderungsrenten, Witwenrenten und Waisenrenten. So kommt es, dass die deutsche Rentenversicherung seit jeher mit mehr als 110 Milliarden € jährlich aus Steuermitteln gestützt werden muss (2025). Also ja, die Rente ist sicher, allerdings wird es zunehmend schwerer, einen gewissen Monatsbeitrag zu gewährleisten. Die Folge: Beitragssätze und/oder Renteneintrittsalter müssen erhöht und/oder Renten müssen weiter gekürzt werden. Du möchtest dich also nicht auf den Staat verlassen? Dann wäre vielleicht eine Tasse Cappuccino genau das Richtige!


Das Cappuccino-Prinzip

Doch was haben ein Cappuccino und die private Altersvorsorge nun gemeinsam? Es gibt viele Möglichkeiten, seine private Altersvorsorge zu gestalten. Sei es mit Geldanlagen, Versicherungen oder Immobilien. Welchen Weg du davon wählst, musst du für dich selbst entscheiden, einer unserer Berater/innen unterstützt dich gerne dabei.

Dennoch möchte ich dir hier einmal das Cappuccino-Prinzip vorstellen. Warum Cappuccino? Weil ein Cappuccino in der Regel drei Schichten besitzt: Kaffee, Milch und Sahne. Dieses Modell ist vor allem aus den Niederlanden bekannt. Dabei bildet der Kaffee die gesetzliche Rente, die Milch ist eine betriebliche Rente und das Sahnehäubchen die private Altersvorsorge. Die Holländer schaffen es so, in der Rente genauso viel Kapital zu haben, als noch zur Arbeitszeit – und das bei deutlich mehr Freizeit. In Deutschland wäre dies ebenso möglich. Allerdings zeigt der Vergleich der betrieblichen Altersvorsorge (Holland über 90 % aller Arbeitnehmer, Deutschland ca. 52 %), dass es in Deutschland wohl noch große Hürden gibt (Stand 2025).


Steuern in der Rente

Die Politik weiß, dass sich etwas ändern muss. Denn die Rente ist den Arbeitnehmern wichtig. Deshalb sind immer wieder Reformen und Änderungen im Gespräch. Bis sich hier etwas ändert, wird noch einiges an Zeit vergehen. Du musst allerdings nicht warten, bis die Politik handelt. Denn die Politik hatte dies schon vor Jahrzehnten erkannt und diverse Steuererleichterungen eingeführt. Das Problem: Die deutsche Bürokratie ist sehr komplex und die persönlichen Vorlieben sehr unterschiedlich.

Daher unser Tipp: Zusammen mit Versicherungsmakler, Finanzberater und Steuerberater kannst du herausfinden, was am besten zu dir passt.

Denn nicht nur in der Ansparphase fallen Steuern an, sondern auch in der Rentenphase. Viele sagen, das sei doch unfair, in der Rente ebenfalls noch besteuert zu werden, nachdem man im Arbeitsleben bereits Steuern bezahlt hat. Ob es sich hier deshalb um eine Doppelbesteuerung handelt oder nicht, klärt weiterhin der Bundesfinanzhof. Dazu wurden 2021 zwei Urteile gefällt (Az. X R 20/19 & Az. X R 33/19). Dennoch gibt es bis 2025 weitere Klagen und Diskussionen, auch weil der Gesetzgeber angekündigt hat, die Doppelbesteuerung langfristig durch eine Anhebung der steuerlichen Absetzbarkeit zu verringern. Fakt ist jedoch: Rente ist grundsätzlich ein Begriff für eine Phase, in der man nicht mehr arbeiten möchte oder kann. Es löst keine besondere Einkommensart aus. Geld, welches in dieser Zeit aufs Konto fließt, muss selbstverständlich ganz normal versteuert werden – es sei denn, es wurde bereits versteuert. Bis 2040 steigt der zu versteuernde Rentenanteil schrittweise auf 100 % an. Jedes Jahr ändert sich der steuerpflichtige Teil um 1 % (seit 2023), bis die vollständige Besteuerung erreicht ist.


Fazit – Was schließen wir daraus?

Rente ist ein wichtiges Thema und vor allem auch sehr komplex: demographischer Wandel, Steuern, Vorsorgearten, Bürokratie – und dabei eine Tasse Cappuccino. Die Erfahrung zeigt: Wer durch den ganzen Wahnsinn durch möchte, braucht Experten an seiner Seite. Und dabei gibt es einen wichtigen Grundsatz: Man muss nicht reich sein, um sich einen Experten leisten zu können. Denn mit der entsprechenden Strategie refinanzieren sich die Kosten. Ganz egal, ob du 40.000 € pro Jahr verdienst oder 400.000 €. Das Einkommen spielt keine Rolle. Nur die Strategie – und je früher du damit anfängst, desto besser!

Wie sieht deine Planung für die Zukunft aus? Betreibst du private Altersvorsorge, investierst du dein Geld oder vertraust du auf die Politik, dass sie in den nächsten Jahren etwas unternehmen wird, damit die gesetzliche Rente wieder steigt? Lass uns in den Kommentaren auf Facebook darüber diskutieren!

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Geldanlage für Anfänger: So definierst du deine finanziellen Ziele Geldanlage für Anfänger

Geldanlage für Anfänger: So definierst du deine finanziellen Ziele

„Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg.“ – An diesem Zitat von Laozi ist auch in der Finanzbranche eine Menge dran – denn jede Geldanlage beginnt mit einer Zieldefinition. Ohne konkretes Anlageziel ist es nur schwer möglich, den gewünschten finanziellen Status zu erreichen, da du ohne klar definiertes Ziel keine Anlagestrategie entwickeln und befolgen kannst. Unser Thema ist: Anlagenziel Definition

Was sind überhaupt Anlageziele? – Anlagenziel Definition

Anlageziele sind konkrete und messbare Ergebnisse, die du mit einer Geldanlage erreichen kannst. Beispiele für Anlageziele sind die Altersvorsorge, die Erfüllung eines finanziellen Wunsches oder auch die Vermögenssicherung. Die klare Definition deiner Anlageziele ist enorm wichtig, weil nur so die passende Anlagestrategie entwickelt und die richtigen Methoden gefunden werden können. 

Aber wie kann ich meine Geldanlage richtig definieren? 

Mache dir zunächst unbedingt klar, welches dein finanzielles Ziel ist. Du wirst merken, dass die unterschiedlichen Ziele auch ganz unterschiedliche Anforderungen mit sich bringen. Es sich als Ziel zu setzen, in drei Jahren ein Auto für 3.000 € kaufen zu können, erfordert eine ganz andere Anstrengung, als seinem Kind mit 18 Jahren 50.000 € zu vermachen, damit es die bestmögliche Ausbildung absolvieren kann. Nicht nur der Zeitraum, sondern auch das benötigte Vermögen und die Risikoneigung liegen hier deutlich auseinander. 

Bevor du also mit der Geldanlage beginnst, kläre unbedingt die folgenden Fragen:

  • Welche Ziele habe ich?
  • Wie viel Kapital brauche ich je Ziel?  
  • Bis wann will ich mein Ziel erreichen?
  • Welches Risiko bin ich für mein Ziel bereit einzugehen? 

Warum brauche ich eine Geldanlage? 

Die genauen Gründe für die Geldanlage sind natürlich immer individuell von deinen Lebensumständen und Zielen abhängig. Im Großen und Ganzen kann aber gesagt werden, dass eine sinnvolle Geldanlage unabdingbar ist, um definierte finanzielle (Anlage-) Ziele in einem spezifischen Zeitraum erreichen zu können. 

Die gängigsten Anlageziele sind: 

  • Vermögensaufbau für kurz- und mittelfristige Ziele 
  • Altersvorsorge 
  • Langfristige Vermögenssicherung 

Deinen Vermögensaufbau oder deine Altersvorsorge kannst du schon mit kleinen monatlichen Beträgen starten und dich mit der Zeit steigern. Darüber hinaus ist es natürlich auch möglich, gleich zu Beginn eine größere Summe zu investieren. Eine gute Rendite ist hier das A und O. Abhängig von deiner individuellen Anlagestrategie und Risikobereitschaft kommen die verschiedensten Methoden zum Vermögensaufbau infrage. 

Wir alle möchten uns früher oder später größere finanzielle Wünsche erfüllen. Da es sich dabei meist um einen geplanten Kauf handelt, der nicht allzu weit in der Zukunft liegt, ist ein kurzer Anlagehorizont notwendig. 

Wenn du bereits über ein großes Vermögen verfügst, musst du dich auch um die langfristige Vermögenssicherung kümmern. Meist ist es hierfür sinnvoll, das Kapital auf verschiedenste Anlagemethoden zu verteilen, um von unterschiedlicher Sicherheit und Renditen profitieren zu können. 

Wie definiere ich meine Anlageziele? 

Nachdem du jetzt weißt, warum eine Geldanlage sinnvoll ist und was Anlageziele sind, musst du nur noch wissen, wie du deine Geldanlage richtig definieren kannst. 

Das Wichtigste bei der Definition ist es, ein konkretes und messbares Erfolgsziel in einem festgelegten Zeitraum zu setzen, also z.B. 5.000 € in drei Jahren. Dazu müssen die eigene Risikobereitschaft und der Aufwand, den man bereit ist einzugehen, mit beachtet werden.

Darüber hinaus kann es immer passieren, dass sich die Anlageziele ändern. In diesem Fall solltest du nicht zwangsläufig an deiner ursprünglichen Strategie festhalten, sondern sie ggf. anpassen. Am besten schaust du einmal im Jahr mit deinem Finanzberater auf deine Anlagen und ihr entscheidet gemeinsam darüber, ob und wie Veränderungen vorgenommen werden sollen. 

Welche Anlagemethoden gibt es? 

Es gibt viele verschiedene Methoden zur Geldanlage. Die Auswahl ist immer abhängig von deiner individuellen finanziellen Situation, deiner Risikobereitschaft und natürlich deinen zuvor definierten Anlagezielen. Die gängigsten Methoden sind z.B. Aktienfonds, ETFs, Immobilien oder auch private Rentenversicherungen. Hier erfährst du mehr über die Wege der Geldanlage: Geldanlage Depot 

Wir hoffen, dass wir das Thema: Anlagenziel Definition klären konnten. Dir fällt es noch schwer, deine Anlageziele zu definieren und die passenden Methoden zu finden? Kein Problem, denn wir helfen dir gerne. Vereinbare einfach deinen Termin mit einem mitNORM-Berater und wir kümmern uns zusammen um deine finanzielle Zukunft. 

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Wie kann ich mir ein Vermögen aufbauen Wie Vermögen aufbauen?

Wie kann ich mir ein Vermögen aufbauen?

Die meisten von uns träumen davon irgendwann, aber spätestens im Alter, keine Geldsorgen mehr zu haben und finanziell unabhängig zu sein. Wer privat ein Vermögen aufbauen möchte, sollte sich am besten schon in jungen Jahren mit der Thematik auseinandersetzen – denn wer früh anfängt, wird langfristig von der eigenen Geldanlage profitieren. Also: Wie kann ich mir ein Vermögen aufbauen?

In diesem Ratgeber zum Vermögensaufbau möchten wir dir einige spannende Tipps und Tricks mit auf den Weg geben, die dir auf deinem Weg zu finanzieller Unabhängigkeit helfen sollen. 

Was heißt denn eigentlich Vermögensaufbau? 

Zuerst müssen wir einmal klären, was der Begriff Vermögensaufbau denn überhaupt bedeutet: 

Vermögen aufbauen bedeutet nicht, Geld beiseitezulegen und klassisch anzusparen, sondern Geld, das du nicht an anderer Stelle benötigst, sinnvoll einzusetzen und zu vermehren. Das Ziel ist dabei immer ein passives Einkommen zu kreieren, welches unabhängig von deiner eigenen Arbeitskraft ist und dich absichert. Dein angelegtes Geld sollte dabei selbst arbeiten und sich vermehren, z.B. in Form von Aktien, Fonds oder Versicherungen. 

Die richtige Vermögens-Strategie

Wer lang- oder kurzfristig Vermögen aufbauen möchte, braucht die richtige Strategie. Das Wichtigste dabei ist, dass sie zu deiner individuellen Lebenssituation, deinem Alter, deinem Einkommen, deinen Zielen und insbesondere deiner Risikobereitschaft passt. Bevor du mit dem strukturierten Vermögensaufbau beginnen kannst, gilt es einige Fragen zu klären:  

1. Welche Anlagementalität besitze ich und wie risikofreudig bin ich beim Vermögensaufbau?  

2. Über welche Zeit möchte ich das Geld anlegen?  

3. Wie viel kann bzw. sollte ich monatlich sparen/investieren?   

Alle drei Faktoren beeinflussen sich gegenseitig und ergeben dann die Anlagestrategie zum langfristigen Vermögensaufbau. Grundsätzlich empfiehlt es sich zu diversifizieren. Das heißt: verschiedene Anlagen und unterschiedliche Zeiträume. Es gibt für jeweils kurz-, mittel- und langfristige Sparanlagen unterschiedliche Empfehlungen, die jeweils an die Zeiträume und an die eigene Risikomentalität angepasst sind. 

Es gibt viele verschiedene Strategien für den Vermögensaufbau. Damit du genau weißt: Wie kann ich mir ein Vermögen aufbauen? Sprich am besten einmal mit deinem persönlichen mitNORM-Berater, um die wirklich passende Strategie für dich zu finden. 

Wann sollte ich mit dem Vermögensaufbau beginnen? 

Im Grunde ist es egal, ob du mit 20, 30 oder 40 mit dem Vermögensaufbau beginnst, Hauptsache du fängst an. Wie bei so vielen Dingen ist es aber auch beim privaten Vermögensaufbau sinnvoll, so früh wie möglich anzufangen. Du profitierst dann vom sogenannten Zinseszinseffekt, der es möglich macht, dass auch kleine Beträge große Erfolge mit sich bringen. 

Grundsätzlich solltest du wissen, dass auch ein kleines Budget vielversprechend sein kann. Lass dich also nicht vom Vermögensaufbau abhalten, nur weil du vielleicht gerade noch nicht so viel Geld zur Verfügung hast. 

So findest du die passende Geldanlage 

Für den Anfang solltest du eine Geldanlage wählen, die keinen hohen Mindestbetrag voraussetzt, da die meisten Anfänger nicht dazu in der Lage sind, schon zu Beginn mehrere Tausend Euro zu investieren. Je nachdem, ob du eher risikoscheu oder risikobereit bist, hast du viele verschiedene Möglichkeiten des Vermögensaufbaus.

Du kannst dir aber merken, dass je weiter dein Ziel in der Ferne liegt, du mehr Risiko bei deiner Geldanlage eingehen kannst. Die beliebtesten Wege des privaten Vermögensaufbaus haben wir hier einmal für dich zusammengefasst: 

Vermögen aufbauen mit Aktien und Fonds:

Mit einer Aktie kaufst du Anteile an einem Unternehmen deiner Wahl. Du profitierst von den Erfolgen des Unternehmens, leidest aber auch an seinen Misserfolgen. Im Fall einer Pleite ist deine Aktie wertlos und dein Investment verloren. Aktien bieten allerdings sehr hohe Renditen, also große Gewinne. Sie sind vor allem für risikobereite Anleger sinnvoll. Wer kein großes Risiko beim Vermögensaufbau eingehen will, sollte sich deswegen eher für Fonds entscheiden. Dein Kapital wird dann in den verschiedensten Bereichen angelegt und du profitierst von einer großen Risikostreuung. Dein Investment und damit dein Gewinn sind also nicht abhängig vom Erfolg eines einzelnen Unternehmens. Mehr zu Aktien und Fonds findest du hier: „Was sind Aktien?“ und „Was sind Fonds?“.

Vermögen aufbauen mit private Rentenversicherung: 

Eine private Rentenversicherung lohnt sich für jeden, der für das Alter vorsorgen und nicht von der geringen staatlichen Rente abhängig sein möchte. Sie schenkt dir Unabhängigkeit und Sicherheit, die du sonst im Alter wahrscheinlich nicht hättest. Wenn du mehr über die private Rentenversicherung erfahren möchtest, schaue hier vorbei: So findest du die passende Altersvorsorge

Vermögen aufbauen mit Immobilien: 

Immobilien sind nach wie vor eine gute Geldanlage, weil sie auch in Zeiten von niedrigen Zinsen und Wirtschaftseinbrüchen nahezu wertbeständig sind. Sie bieten dir ein gutes passives Einkommen, für das meist nur ein geringes Eigenkapital von 10 – 20% nötig ist. Du kannst also auch schon in jungen Jahren über Immobilien als Geldanlage nachdenken.

Damit haben wir dir gezeigt: Wie kann ich mir ein Vermögen aufbauen. Melde dich gerne bei uns für ein persönliches Beratungsgespräch, um die weiteren Schritte mit deinem mitNORM-Berater durchzusprechen. Dieser findet objektiv, transparent und verbraucherschutzkonform die passende Anlagestrategie für dich und deine individuelle Situation. Worauf wartest du noch? Vereinbare jetzt dein Beratungsgespräch. 

Du möchtest erst mal noch mehr über den privaten Vermögensaufbau lernen? Dann solltest du unsere 5 Schritte für den Vermögensaufbau auf keinen Fall verpassen.  

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Was gibt es für Altersvorsorgen Welche Altersvorsorgen gibt es?

Was gibt es für Altersvorsorgen?

Welche Wege der Altersvorsorge gibt es?

Die richtige Altersvorsorge ist heute wichtiger denn je. Wer seinen Lebensstandard auch im Alter noch halten will, muss gut vorsorgen – aber wie? Es gibt unzählige Möglichkeiten, sein Geld für später anzulegen und sich damit eine Sicherheit aufzubauen, die vor Altersarmut schützt. Was gibt es für Altersvorsorgen?

Wir helfen dir dabei, die richtige Altersvorsorge für dich und deine individuelle Situation zu finden.


Was gibt es für Altersvorsorge?

In Deutschland gibt es verschiedene Wege, eine Altersvorsorge aufzubauen. Doch was gibt es für Altersvorsorgen? Es wird zwischen den folgenden drei „Schichten“ der Altersvorsorge unterschieden:

  • Schicht 1: Gesetzliche Rentenversicherung und Basis- bzw. Rürup-Rente
  • Schicht 2: Betriebliche Altersvorsorge und Riester-Rente
  • Schicht 3: Private Altersvorsorge

Jede dieser Schichten hat ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile. Sie unterscheiden sich bspw. in ihrer Flexibilität, den Möglichkeiten zur Auszahlung und in der Anlageform der eingezahlten Beiträge.


Die erste Schicht: Gesetzliche Rente und Basis- bzw. Rürup-Rente

Die erste Schicht der Altersvorsorge erfüllt die sogenannte Regelsicherungsfunktion.

Die meisten Arbeitnehmer in Deutschland sind in der gesetzlichen Rente pflichtversichert. Solange du arbeitest, zahlst du monatliche Beiträge ein. Damit kann später eine monatliche Rente ausgezahlt werden. Im Jahr 2025 beträgt die durchschnittliche Altersrente 1.102 € (vor Steuern). Wer 35 Jahre immer das Durchschnittseinkommen (2025: 46.300 € = 3.858 € monatlich) verdient hat, der erhält 2025 zu Rentenbeginn eine Rente von etwa 1.385 € vor Steuern.

Du siehst also: Die gesetzliche Rente alleine reicht nicht aus, um den gewohnten Lebensstandard zu halten. Sie stellt lediglich ein Grundeinkommen dar.

Die Basis- bzw. Rürup-Rente ist vor allem für Selbstständige, gut verdienende Angestellte oder Beamte sinnvoll. Es handelt sich hierbei um klassische oder fondsgebundene Rentenversicherungen, in die du einen monatlichen Beitrag einzahlst. Dieser vermehrt sich dann bis zum Renteneintrittsalter und du erhältst eine lebenslange monatliche Rente. Diese Rentenart ist besonders attraktiv, weil es die Möglichkeit zur Kapitalaufstockung durch Einmalzahlungen gibt. Außerdem kann man eine Berufsunfähigkeitsabsicherung, deren Beiträge steuerlich abzugsfähig sind, integrieren. Alles rund um die Basisrente erfährst du hier: Möglichkeiten der Altersvorsorge – Deutsche Rentenversicherung (deutsche-rentenversicherung.de).


Die zweite Schicht: Betriebliche Altersvorsorge und Riester-Rente

Die zweite Schicht der Altersvorsorge erfüllt eine Ergänzungsfunktion zur ersten Schicht und dient der zusätzlichen Absicherung. Als Arbeitnehmer hast du einen gesetzlichen Anspruch auf eine betriebliche Altersvorsorge aus Entgeltumwandlung. Dein Arbeitgeber kann allerdings die Form der Anlage bestimmen, denn er ist für die Beitragszahlungen verantwortlich. Die Entgeltumwandlung wird vom Staat stark gefördert, weil du deine Beiträge unversteuert und frei von Sozialabgaben von deinem Bruttogehalt zahlen kannst.

Die Riester-Rente ist für jeden, der Anspruch auf eine Riester-Förderung hat, interessant. Sie besteht aus Zulagen (die unmittelbar in deinen Vertrag gezahlt werden) und möglichen zusätzlichen Steuererstattungen. Mit Beginn der Rente bekommt man eine lebenslange monatliche Rente ausgezahlt. Zudem hast du die Möglichkeit einer einmaligen Auszahlung in Höhe von 30 % des eingezahlten Betrags. Dies entspricht oft der Summe deiner selbst eingezahlten Beiträge – und für eine selbst genutzte Immobilie kann man sogar das gesamte Guthaben auszahlen lassen. Mehr über die Riester-Rente erfährst du hier: Riester-ZfA – Ist die Riester-Rente sinnvoll für mich? Welcher Vertrag passt zu mir? (deutsche-rentenversicherung.de).


Die dritte Schicht: Private Altersvorsorge

Auch die dritte Schicht der Altersvorsorge erfüllt eine Ergänzungsfunktion. Du kannst frei darüber entscheiden, ob und wie du privat vorsorgen möchtest. Egal, ob Arbeitnehmer, Selbstständiger oder Beamter: Die private Altersvorsorge ist für jeden sinnvoll, der nicht allein auf die gesetzliche Rente angewiesen sein möchte.

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, wie z. B. private Renten- bzw. Lebensversicherungen, Investmentfonds, Aktien oder Immobilien.

Lass dich hierfür also auf jeden Fall von einem Experten über die für dich besonders sinnvollen Sparmöglichkeiten und deren ideale Kombination beraten.


Altersvorsorge – staatlich gefördert

Da der deutsche Staat die Wichtigkeit der richtigen Altersvorsorge erkannt hat, wurden verschiedene Fördermöglichkeiten ins Leben gerufen.

Altersvorsorgeverträge, die der ersten und zweiten Altersvorsorgeschicht angehören, profitieren z. B. von staatlichen Förderungen während der Ansparphase, bieten dabei jedoch weniger Flexibilität im Rentenalter. Die dritte Schicht der Altersvorsorge ist dagegen vollkommen flexibel verfügbar. In der Ansparphase gibt es zwar keine staatliche Förderung, dafür wird aber das „Durchhalten“ belohnt – und du kannst später von staatlichen Förderprogrammen profitieren.


Wir hoffen, wir konnten die Frage klären: Was gibt es für Altersvorsorgen? Wie du siehst, gibt es einige Unterschiede in den verschiedenen Altersvorsorgeschichten. Genau deshalb ist es empfehlenswert, diese Unterschiede für deine eigene Situation genau abzuwägen.

Welche Schicht in welchem Umfang für deine Situation sinnvoll ist, kannst du in einem persönlichen Gespräch mit unseren mitNORM Financial Guides individuell besprechen und herausfinden. Vereinbare jetzt deinen Termin für ein Beratungsgespräch.

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Was sind Fonds und wie kannst du damit Geld effektiv anlegen Was sind Fonds?

So kannst du mit Fonds Geld anlegen 

Geld anlegen mit Fonds: So funktioniert’s und deshalb lohnt es sich!

Den meisten von uns fällt es schwer, sich schon in jungen Jahren mit der Altersvorsorge oder dem langfristigen Vermögensaufbau auseinanderzusetzen. Aussagen wie „Ich habe ja noch Zeit“, „Ich kümmere mich später darum“ oder „Ich will erstmal Geld verdienen“ kommen vielen bekannt vor. Doch je länger man wartet, desto schwieriger wird es, mit kleinen Beträgen später große Ziele zu erreichen. Gerade in Zeiten, in denen die gesetzliche Rente allein kaum ausreicht, ist es wichtiger denn je, sich frühzeitig mit dem Thema Geldanlage zu beschäftigen.

Eine der beliebtesten und sinnvollsten Möglichkeiten für langfristigen Vermögensaufbau sind Fonds. Doch was genau steckt dahinter? Wie funktionieren sie, welche Vorteile bieten sie und worauf solltest du achten?


Was ist ein Fonds?

Ein Fonds ist im Grunde ein Investmenttopf, in den viele Anleger gleichzeitig Geld einzahlen. Dieses Kapital wird von einem professionellen Fondsmanager gebündelt und gemäß der Fondsstrategie in unterschiedliche Anlageklassen wie Aktien, Anleihen oder Immobilien investiert. Der große Vorteil: Du musst nicht selbst entscheiden, welche Wertpapiere du kaufen oder verkaufen möchtest – das übernimmt der Fondsmanager für dich.

Jeder Fonds verfolgt dabei eine bestimmte Strategie: Manche setzen auf möglichst sichere Anlagen, andere auf wachstumsstarke Märkte. Es gibt auch sogenannte Mischfonds, die mehrere Anlageklassen kombinieren, oder Indexfonds (ETFs), die einen Börsenindex wie den DAX abbilden.

Beim Einstieg in einen Fonds wird oft eine Ausgabegebühr fällig, die zwischen 0 % und 6 % der Anlagesumme liegt. Dazu kommen laufende Kosten, die jährlich anfallen – beispielsweise für das Fondsmanagement und die Verwaltung. Auch diese solltest du bei der Auswahl des richtigen Fonds im Blick behalten.


Wie funktionieren Fonds?

Du kannst Fonds ganz einfach über ein Depot bei einer Bank oder einem Online-Broker kaufen. Je nach Wunsch kannst du einen einmaligen Betrag investieren oder regelmäßig einen Sparplan einrichten, bei dem du z. B. monatlich 50 oder 100 Euro in deinen Wunschfonds einzahlst. Das hat den Vorteil, dass du automatisch vom sogenannten Cost-Average-Effekt profitierst: Du kaufst bei niedrigen Kursen mehr Anteile und bei hohen Kursen weniger – langfristig ergibt sich ein stabiler Durchschnittspreis.

Dein Geld wird also nicht einfach „geparkt“, sondern aktiv am Kapitalmarkt investiert. Dadurch kann dein Vermögen mit der Zeit wachsen – insbesondere dann, wenn du früh anfängst und regelmäßig investierst. Das Ziel ist es, langfristig eine gute Rendite zu erzielen, die deutlich über klassischen Sparprodukten wie Tagesgeld oder Sparbüchern liegt.


Die Vorteile von Fonds auf einen Blick

Fonds bringen eine ganze Reihe von Vorteilen mit sich:

1. Risikostreuung

Ein Fonds investiert gleichzeitig in viele verschiedene Unternehmen oder Anleihen – dadurch ist das Risiko breiter gestreut als bei einem Einzelinvestment. Schon mit kleinen Beträgen kannst du an der Entwicklung ganzer Märkte teilhaben.

2. Professionelle Verwaltung

Du brauchst kein Börsenprofi zu sein, um erfolgreich zu investieren. Der Fondsmanager übernimmt die Auswahl, Überwachung und Umschichtung der Anlagen für dich. Gerade für Einsteiger ist das ein riesiger Vorteil.

3. Flexibilität

Du kannst deine Fondsanteile in der Regel jederzeit verkaufen. Auch Sparpläne kannst du flexibel anpassen oder pausieren – je nachdem, wie es deine Lebenssituation gerade erlaubt.

4. Langfristiger Vermögensaufbau

Ob Altersvorsorge, Eigenheim, Weltreise oder finanzielle Unabhängigkeit – mit einem Fonds kannst du Schritt für Schritt Kapital aufbauen und deine persönlichen Ziele erreichen.

5. Geringe Einstiegshürden

Schon mit 25 Euro im Monat kannst du in einen Fonds investieren. Das macht die Geldanlage auch für Berufseinsteiger oder Studierende attraktiv.


Gibt es auch Nachteile?

Natürlich gibt es bei jeder Geldanlage auch Risiken. Die Kursentwicklung am Kapitalmarkt kann schwanken, was bedeutet, dass deine Fondsanteile im Wert steigen – aber auch fallen können. Wichtig ist daher, dass du Fonds nicht als kurzfristige Geldanlage betrachtest, sondern als Instrument für einen langfristigen Vermögensaufbau.

Ein weiterer Punkt sind die bereits erwähnten Gebühren: Die Einstiegskosten und laufenden Verwaltungskosten können die Rendite mindern – vor allem dann, wenn du nur kurzfristig investierst. Zudem musst du Gewinne aus Fonds voll versteuern, was ebenfalls ein Aspekt bei der Kalkulation deiner Anlage sein sollte.


Für wen ist ein Fonds geeignet?

Ein Fonds eignet sich für alle, die langfristig investieren, regelmäßig sparen und gleichzeitig von einer breiten Risikostreuung profitieren möchten. Du brauchst keine Finanzexpertise – du kannst dich einfach beraten lassen, ein Depot eröffnen und deine Wunschfonds auswählen. Besonders sinnvoll ist ein Fonds:

  • Für Berufseinsteiger, die früh mit dem Vermögensaufbau starten wollen
  • Für Familien, die für die Kinder oder die Altersvorsorge sparen
  • Für Selbstständige, die eine flexible private Altersvorsorge brauchen
  • Für alle, die klassische Sparprodukte nicht mehr attraktiv finden

Fonds als Teil deiner Altersvorsorge

Fonds lassen sich ideal in ein Altersvorsorgekonzept integrieren. Du kannst z. B. mit einem Fondssparplan zusätzlich zur gesetzlichen Rente vorsorgen. Der große Vorteil: Du entscheidest selbst, wie viel und wie lange du sparen willst – und profitierst gleichzeitig vom Zinseszinseffekt, wenn du langfristig investierst.


Jetzt loslegen: Beratung bei mitNORM

Wenn du jetzt denkst, dass Fonds eine interessante Option für dich sind, zögere nicht länger. Vereinbare noch heute dein persönliches Beratungsgespräch bei mitNORM. Gemeinsam mit einem objektiven, verbraucherschutzkonformen Berater analysierst du deine persönliche Situation, klärst deine Sparziele und findest genau die Fonds, die zu dir passen.

Fonds sind kein Hexenwerk – sie sind ein moderner und smarter Weg, dein Geld für dich arbeiten zu lassen.

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Was ist Berufsunfähigkeit? Was ist Berufsunfähigkeit?

Berufsunfähigkeit, was ist das überhaupt? 

Wusstest du, dass statistisch gesehen jede*r vierte deutsche Arbeitnehmer*in im Laufe seines*ihres Lebens von Berufsunfähigkeit betroffen ist? Jede*r Vierte.  Es ist also gar nicht so abwegig, dass auch du eines Tages, aus welchem Grund auch immer, nicht mehr oder nur noch teilweise deinem Beruf nachgehen kannst und auf eine vorzeitige Rente angewiesen bist.  

Die gesetzliche Absicherung ist allerdings meistens ziemlich niedrig, ermöglicht es dir in der Regel nicht, deinen gewohnten Lebensstandard zu halten und zahlt erst ab einer Erwerbsunfähigkeit und nicht schon bei einer Berufsunfähigkeit. Die Lösung? Eine Berufsunfähigkeitsversicherung, die für dich aufkommt, wenn kein Einkommen mehr reinkommt.  

Was ist eine Berufsunfähigkeit?  

Du giltst als berufsunfähig, wenn du ärztlich nachgewiesen zu mindestens 50 % Berufs-gemindert bist. Die Ursachen können dabei vielfältig sein, oft sind es aber Unfälle, physische oder psychische Erkrankungen.   

Wie funktioniert eine Berufsunfähigkeitsversicherung?  

Im Grunde kann die Berufsunfähigkeitsversicherung, neben der Privathaftpflicht, als wichtigste Versicherung überhaupt gesehen werden, denn sie schützt deinen Lebensstandard auch dann, wenn du nicht mehr selbst für dein Einkommen aufkommen kannst. Sie ist die Absicherung deines größten Vermögens – des Humankapitals. Das beschreibt die gesamten Einnahmen, die du im Laufe deines Lebens verdienst. Es klingt vielleicht komisch, aber in der Regel sprechen wir hier von mehreren Millionen Euro, die ein Mensch in seinem Erwerbsleben verdient.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung garantiert dir ein monatliches Einkommen, wenn du berufsunfähig wirst. Die Höhe dieser monatlichen Rentenzahlungen ist abhängig von den im Vertrag vereinbarten Konditionen. Die meisten Versicherer erlauben eine Absicherung von bis zu 80 % deines Nettoeinkommens. Sie wird in der Regel als eine reine Risikoversicherung abgeschlossen. Das bedeutet, dass sie nur dann für dich aufkommt, wenn das versicherte Risiko, also die Berufsunfähigkeit, eintritt. Bleibst du über die Laufzeit gesund, was natürlich zu hoffen ist, erhältst du keine Auszahlung. 

Ganz nach dem klassischen Versicherungsprinzip funktioniert es auch bei der Berufsunfähigkeitsversicherung so, dass deine Beiträge für die Finanzierung der Renten anderer Versicherter genutzt werden. Das bedeutet, dass du dein Geld in der Regel auch dann nicht zurückbekommst, wenn du deine Versicherung nicht in Anspruch nimmst. Aber keine Panik, das ist gängige Praxis in der Versicherungsbranche und sollte kein Kriterium sein, keine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen.  Kannst du dir eine Berufsunfähigkeitsversicherung auszahlen lassen?

Es gibt drei verschiedene Arten der Berufsunfähigkeitsversicherung: 

Die

  • Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung
  • die Zusatzversicherung zu einer Risikolebensversicherung oder
  • die Zusatzversicherung zu einer Kapitallebens- oder Rentenversicherung.

Dabei ist die Kombination mit einer Rentenversicherung meist am sinnvollsten. Denn wie geht es nach dem Auslaufen der Berufsunfähigkeitsrente weiter? Hast du dann eine ausreichende Altersversorgung? Oftmals ist das nicht der Fall. Denn wenn du 20 % weniger Einkommen hast, woran kannst du dann sparen? Allerdings laufen die Wohn- und Lebenshaltungskosten weiter.  

Die Kombination der Berufsunfähigkeit mit einer Altersrente sorgt für lebenslange Leistungen. Was genau zu dir passt, solltest du aber immer mit einem*einer unabhängigen Berater*in besprechen.  

Brauche ich wirklich eine Berufsunfähigkeitsversicherung?  

Im Jahrbuch der Deutschen Rentenversicherung wird als durchschnittlicher Brutto-Erwerbsminderungsrentenbetrag 835 € ausgewiesen. Als Faustformel kann man mit 30 % seines Bruttoeinkommens rechnen. Wohlgemerkt nicht Berufsunfähigkeit, denn gesetzlich ist nur Erwerbsunfähigkeit versichert. Man kann also keinem geregelten Erwerb mehr nachgehen, unabhängig von der erlernten oder vorher ausgeübten Berufstätigkeit! 

Demnach stellt sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit einer Berufsunfähigkeitsversicherung eigentlich gar nicht mehr, oder?  Solange du jemand bist, der auf sein geregeltes Einkommen durch die eigene Arbeitskraft zum Leben angewiesen ist, bist du auch jemand, der über eine Berufsunfähigkeitsversicherung verfügen sollte.  Vielleicht denkst du dir gerade, dass du keine gefährlichen Hobbies hast und auch dein Job kaum Risiken birgt und du damit ja eigentlich gut vor einer Berufsunfähigkeit geschützt bist.   

Welche Krankheiten führen denn nun eigentlich zur Berufsunfähigkeit?

Du wirst überrascht sein, denn die häufigsten Ursachen treffen nicht nur risikobehaftete Berufsgruppen. Die Liste wird von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und psychischen Krankheiten, wie z.B. Burn-out, angeführt. Das kann nun wirklich jeden treffen. Im Worst Case stehst du also ohne geregeltes Einkommen und mit einer sehr geringen gesetzlichen Absicherung da und musst dich und deinen Lebensstandard massiv einschränken.  

Es ist also allerhöchste Zeit, sich um die optimale Absicherung zu kümmern. Wenn du das jetzt schon machst, profitierst du sogar von besseren Beiträgen, weil die Konditionen abhängig von deinem Gesundheitszustand und Alter zu Vertragsbeginn sind. Vereinbare am besten noch heute einen Termin für ein Beratungsgespräch bei einem*einer mitNORM-Berater*in deiner Wahl.

Der wird objektiv, transparent und zu 100% verbraucherschutzkonform das perfekte Angebot für dich finden.  

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5 Schritte für den Vermögensbau 5 Schritte zum Vermögensaufbau

5 Schritte zum Vermögensaufbau – so geht’s richtig!

Wahrscheinlich ist dir längst klar, dass man gar nicht früh genug damit anfangen kann, für das Alter vorzusorgen. Mittlerweile hat man wohl auch oft genug gehört, dass die gesetzliche Rente häufig nur sehr gering ausfällt und privat vorgesorgt werden muss. Trotzdem fällt es uns meistens schwer, heute schon an morgen oder, wie in diesem Fall, sogar an übermorgen zu denken. Wer jung und gerade frisch im Berufsleben ist, möchte sich nicht mit dem Rentenalter und der eigenen finanziellen Absicherung auseinandersetzen, auch wenn jedem von uns die Wichtigkeit des Vermögensaufbaus bewusst ist.  Wir zeigen dir die Schritte zum Vermögensaufbau – Schritt für Schritt.

Schritte zum Vermögensaufbau

Doch was muss ich dafür tun? Was macht wirklich Sinn? Wie kann ich meinen finanziellen Status langfristig sichern, um auch im Alter meinen Lebensstandard halten zu können?  Wir möchten dir dabei helfen, den für dich passenden Weg zum Vermögensaufbau zu finden. Für einen ersten Überblick haben wir die wichtigsten Tipps für den Vermögensaufbau gesammelt und in 5 Schritten in diesem Ratgeber zusammengefasst.  

Schritt 1: Dein Status Quo  

Zunächst musst du dir eine Übersicht über deinen Status Quo verschaffen. Deine aktuelle finanzielle Lage bildet den Grundstein für deinen langfristigen Vermögensaufbau.   Die folgenden Fragen solltest du dir dabei stellen: Wie hoch sind meine monatlichen Einnahmen, wie hoch die Ausgaben? Gibt es Möglichkeiten, Geld einzusparen? Wie viel bleibt am Monatsende übrig und kann ich davon etwas beiseitelegen? Habe ich alte Schulden, die zuerst getilgt werden müssen, bevor ich Geld an anderer Stelle anlegen kann? Was sind meine finanziellen Ziele, welche von ihnen habe ich bereits erreicht und wo möchte ich einmal stehen?  

Ein wichtiger Tipp für den Vermögensaufbau: Unterteile deine Ziele in mittel- und langfristige Vermögensziele. So hast du alles genau im Blick und auch potenzielle Risiken, wie die Waschmaschine, die schon länger komische Geräusche macht und zeitnah kaputt gehen könnte, werden berücksichtigt. 

Schritt 2: Die Must-haves  

Ein unabdingbarer Schritt zum Vermögensaufbau ist die Basisabsicherung von existenziellen Risiken. Um vor hohen, nicht eingeplanten Kosten geschützt zu sein, solltest du unbedingt über ein paar Grundabsicherungen verfügen. Aber welche Versicherungen sind wirklich nötig und sinnvoll, um bestmöglich abgesichert zu sein?  Neben den in Deutschland verpflichtenden Versicherungen, wie der Kranken- oder gesetzlichen Rentenversicherung, sind eine Privathaftpflicht- und eine Berufsunfähigkeitsversicherung extrem wichtig.  Die Haftpflichtversicherung kommt für dich auf, wenn eine dritte Person dir gegenüber Haftungsansprüche hat, weil du bspw. etwas beschädigt hast. Diese Haftung ist unbegrenzt, denn gemäß dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) haftet man mit seinem gesamten derzeitigen und zukünftigen Vermögen für Schäden, die man anderen zufügt.  

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist im Grunde für alle wichtig, die ohne ihr Einkommen aufgeschmissen wären. Sie kommt für dich auf, wenn du, z.B. wegen eines Unfalls, nicht mehr voll in deinem Beruf einsetzbar bist. Die gesetzliche Absicherung für solche Fälle ist meist sehr gering und nicht ausreichend, um den eigenen Lebensstandard zu halten. Sie leistet auch nicht schon bei einer Berufsunfähigkeit, sondern erst bei einer Erwerbsunfähigkeit.  Umso wichtiger ist es also, für den Fall der Fälle privat vorzusorgen.  

Schritt 3: Ziele & Strategie festlegen  

Deine finanziellen Ziele solltest du so genau wie möglich festlegen. Dabei musst du mit Blick auf deine verfügbaren Mittel immer prüfen, ob deine Ziele realistisch sind. Teilweise kann es sinnvoll sein, geplante Anschaffungen, wie z.B. die neue Waschmaschine, etwas kleiner zu planen als zunächst angenommen. So gehst du sicher, dass du deine verfügbaren Finanzen optimal und vor allem zukunftsorientiert nutzt.  
Erarbeite gemeinsam mit deinem*deiner persönlichen Finanzberater*in deine individuelle Anlagestrategie. Nur wer richtig plant, wird seine mittel- und langfristigen Ziele auch wirklich erreichen können.  

Schritt 4: Die Rücklage  

Ungeplante Ausgaben, wie eine größere Reparatur am Auto oder eine Stromnachzahlung, können immer vorkommen. Umso wichtiger ist es also, für solche Fälle vorgesorgt zu haben. Unser Tipp für den Vermögensaufbau: Bevor du dich um deine langfristige Planung kümmerst, solltest du eine Rücklage für ungeplante Ausgaben schaffen, die dich jederzeit absichert. Sie sollte mindestens einer Höhe von drei Nettomonatsgehältern entsprechen und auf einem Konto deponiert werden, auf das du jederzeit Zugriff hast. Spare deine Rücklage am besten nicht auf dem Girokonto. So läufst du nicht Gefahr, das Geld für andere Dinge auszugeben.  

Schritt 5: Der Vermögensaufbau mit Fonds  

Du kannst gar nicht früh genug mit dem Vermögensaufbau anfangen. Selbst mit einem geringen Einkommen als Student*in oder Berufseinsteiger*in kannst du ein kleines Vermögen aufbauen, wenn du nur rechtzeitig damit beginnst, dein Geld anzulegen.   
Eine Faustregel dabei ist, je weiter dein Ziel in der Ferne liegt, desto mehr Risiko kannst du bei der Geldanlage eingehen.  
Um langfristig Vermögen aufzubauen, eignen sich vor allem Fonds. Die vielen verschiedenen Fonds bergen allerdings unterschiedliche Chancen und Risiken. Am besten sprichst du einmal mit deinem*deiner persönlichen Finanzberater*in über deine individuellen Möglichkeiten.  

Als letzten Tipp für deinen Vermögensaufbau möchten wir dir noch mit an die Hand geben, deine Anlagestrategie regelmäßig kritisch zu hinterfragen: Wie ist der Stand der Dinge? Welche Ziele habe ich erreicht und welche möchte ich noch erreichen? Sind Ziele hinzugekommen oder haben sich Prioritäten verändert? Hast du alle Schritte zum Vermögensaufbau eingehalten?

Das sind die Schritte zum Vermögensaufbau. Wenn du jetzt bereit bist, deinen Vermögensaufbau endlich in die Hand zu nehmen, dann vereinbare noch heute dein persönliches Beratungsgespräch bei deiner mitNORM.  

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